Manchmal macht es Sinn, Angebote für Frauen von Angeboten für Männer zu unterscheiden. Das beginnt schon in jungen Jahren, etwa, wenn Mädchen und junge Frauen sich ohne männliche Anwesenheit wohler fühlen beim Lernen und Umsetzen von PC-Anwendungen. Natürlich auch bei der Schwangerschaftskonfliktberatung. Der „klassische“ Bereich für solch eine Trennung aber ist leider der der Gewalt gegen Frauen. Häusliche Gewalt zum Beispiel kennt viele Formen und kann auch Ausgangspunkt für „Stalking“ sein. Täter sind dabei überwiegend männlich, Opfer in der Mehrzahl weiblich. Das alles will das Kölner Netzwerk gegen häusliche Gewalt bekämpfen helfen. Unter anderem, um solche Formen von Gewalt gegen Frauen gar nicht erst aufkommen zu lassen, muss es eine neue „Männerbildung“ geben. Im Gebiet des Evangelischen Kirchenverbands Köln und Region gibt es mit dem Elisabeth-Fry-Haus ein klassisches „Frauenhaus“, in dem von Gewalt bedrohte Frauen und deren Kinder Hilfe finden.

 

Oft der bessere Weg zu mehr Gerechtigkeit und Chancen für beide Geschlechter: getrennte Angebote - passgenau.

 

Außerdem gibt es eine Vielzahl von Bildungs- und Beratungsangeboten exklusiv für Frauen, etwa die Beratung für Berufsrückkehrerinnen, Sprachkurse oder die Arbeitsmarktintegration für Frauen. Um die Gesundheit und Erholung von Frauen und deren Kindern geht es bei den Mutter-Kind-Kuren oder den Frauengesundheitswochen, die unter anderen von der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland angeboten werden.