Aufgaben
Das Archiv kümmert sich um die Übernahme, Sicherung, Bewertung und Verzeichnung des Schriftgutes des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, seiner Rechtsvorgänger sowie seiner Ämter und Einrichtungen. Ergänzt wird die Überlieferung durch Nachlässe, Sammlungen und Deposita der Evangelischen Kirchengemeinde Frechen, der Evangelischen Gemeinde Köln, der Kirchenkreise Köln-Nord, Köln-Mitte sowie der Emil und Laura Oelbermann-Stiftung. Eine weitere Aufgabe erstreckt sich auf die archivfachliche Beratung der Ämter und Einrichtungen sowie der evangelischen Kirchenkreise und der Kirchengemeinden in Köln und Region.
Das Archiv des Evangelischen Kirchenverbandes stellt seine Bestände der Öffentlichkeit zur Verfügung, sofern keine gesetzlichen Regelungen dagegensprechen. Wir beraten Sie gerne bei wissenschaftlichen Publikationen, bei Angelegenheiten der Familienforschung und bei privaten Forschungsinteressen.

Rechtsgrundlagen
Gesetzliche Grundlage bildet das Archivgesetz der Evangelischen Kirche der Union in Verbindung mit dem Ausführungsgesetz der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Benutzung
Die Benutzung des Archivs ist gebührenfrei. Archivalien, Bücher und Festschriften können eingesehen werden. Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten

Öffnungszeiten

Mo-Do: 9:00-15:00 Uhr
Fr: 9:00-12:00 Uhr

Kontakt
Stefanie Schensar, M.A.
Haus der Evangelischen Kirche
Kartäusergasse 9-11
50678 Köln
Tel: 0221 33 82-222
archiv@kirche-koeln.de

Archivale des Monats

Tonkrug vom Kirchentag 2007 in Köln

Der 31. Evangelische Kirchentag mit der Losung „lebendig und kräftig und schärfer (Hebräer 4,12)“ mit 103.726 Teilnehmern in Köln im Jahr 2007, stand unter den Eindrücken der Zusammenkunft der G8-Staaten im Ostseebad Heiligendamm. Zentrale Themen waren Globalisierung, Ökumene und Spiritualität.

Neben den bekannten orange farbenen Schals, dem Erkennungszeichen der Teilnehmer, legen auch andere Erinnerungsstücke Zeugnis vom 31. Evangelischen Kirchentag ab. Ein Beispiel ist dieser Tonkrug. Schön zu erkennen, sind die Jerusalemkreuze, die als Symbol für den evangelischen Kirchentag stehen. Die vier kleinen Kreuze verdeutlichen die vier Himmelrichtungen. Sie sollen die Verbundenheit und gelebte Ökumene verdeutlichen.

Auch der Evangelische Kirchenverband engagierte sich. Auf dem Gelände der Kartause fanden sich immer wieder Menschen ein, denen ein vielfältiges Programm geboten wurde. Unter anderem wurde die Blaukopp-Ausstellung -200 Jahre Protestanten in Köln- den Besuchern gezeigt.