Stadt Köln bittet um Nachbarschaftshilfe – Wir sind dabei!
Kölsch Hätz Aushang anlässlich Corona

Stadt Köln bittet um Nachbarschaftshilfe – Wir sind dabei!

Die einen suchen Hilfe, die anderen möchten helfen. Immer häufiger erfahren wir von Angeboten, mit denen sich Menschen ihren Mitmenschen zuwenden. Bei der Vielzahl von wachsenden und hinzukommenden Initiativen könnte man leicht den Überblick verlieren. Aus diesem Anlass haben wir eine Übersichts-Seite erstellt, auf der Sie alle Angebote der Gemeinden in Köln und Region vorfinden können. Sie finden diese Seite ab sofort auf unserer Startseite in der Navigation auf der rechten Seite.

Wir aktualisieren die Seite zwar laufend, doch besteht infolge der gestiegenen Dynamik kein Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn Sie von  Internetseiten von evangelischen Kirchengemeinden aus dem Gebiet des Evangelischen Kirchenverbandes wissen, die fehlen, schreiben Sie uns bitte: pressestelle@kirche-koeln.de. Die Seite wird regelmäßig aktualisiert.

Wenn Ihre Gemeinde nicht auf dieser Seite aufgelistet ist und Sie Hilfe benötigen, dann sprechen Sie Ihre Pfarrrerin oder Ihren Pfarrer vor Ort an. Ihre zuständige Gemeinde können Sie hier finden.

Auch unser Diakonisches Werk Köln und Region beteiligt sich an einer ökumenischen Nachbarschafts-Initiative unter dem Namen „Kölsch Hätz“- Zusammen mit der Caritas und der Stadt Köln engagieren sich hier eine Vielzahl freiwilliger Helferinnen und Helfer für ihre Nachbarn im jeweiligen Veredle. Sie erreichen die Vermittlungsagentur wie folgt:

0221-56957816
Coronahilfen@caritas-koeln.de

Die Voraussetzungen, um hier mitzumachen, finden Sie im unten stehenden Aufruf der Stadt Köln.


Aufruf der Stadt Köln

Die Corona-Pandemie schränkt zunehmend Menschen in ihrem häuslichen Alltag ein. Das betrifft einerseits Infizierte und deren Kontaktpersonen, die sich in Quarantäne befinden. Andererseits betrifft es gefährdete Menschen (Vorerkrankte und ältere Menschen), für welche die Erledigung täglicher Aufgaben derzeit mit einem hohen Risiko verbunden ist. Zudem kann der Fall eintreten, dass diejenigen, die üblicherweise die Versorgung übernehmen, selbst unter Quarantäne stehen.

Nachbarn helfen – Aushang im Treppenhaus

Viele Menschen helfen sich gegenseitig – Familie, Freunde und Nachbarn. Es gibt jedoch auch Menschen, die auf eine solche Unterstützung nicht zugreifen können. Solidarität untereinander ist in diesen Zeiten besonders wichtig! Achten Sie daher verstärkt auf Mitmenschen, die alleine leben und leisten Sie bitte die benötigte Unterstützung. Vielleicht braucht jemand im nachbarschaftlichen Umfeld Hilfe beim Einkaufen oder der Hund muss ausgeführt werden. Falls kein Kontakt zu den Nachbarn besteht, gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, per Aushang im Treppenhaus Hilfe anzubieten oder zu suchen.

Voraussetzungen für Hilfesuchende und Helfende

Als Freiwillige eignen sich alle Bürgerinnen und Bürger, die nicht mit dem Corona-Virus infiziert sind, sich nicht in Quarantäne befinden und nicht zur Risikogruppe zählen. Damit die Hilfe auch wirklich den Bedürftigen zukommt, bittet die Stadt Köln darum, das oben genannte Angebot nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn anderweitige Möglichkeiten ausfallen.

Hashtag #inKöllezuHus und nebenan.de

Unter dem Hashtag #inKöllezeHus ruft die Stadt Köln dazu auf, eigene Beiträge zu teilen, um Freundinnen und Freunden zu zeigen, warum es jetzt besonders wichtig ist, zu Hause zu bleiben. Gerne können darunter auch Hilfsangebote, Hinweise auf Initiativen in Köln oder Tipps, wie man sich die Zeit zu Hause sinnvoll vertreiben kann, gepostet werden. Viele Bürgerinnen und Bürger bieten bereits auf verschiedenen Plattformen ihre Hilfe an. So kann zum Beispiel auch die Nutzung der Internetplattform „nebenan.de“ helfen, sich mit Nachbarn im echten Leben zu verbinden. Hier kann man ganz einfach mit der eigenen Hausgemeinschaft, der Nachbarschaft oder den angrenzenden Nachbarschaften kommunizieren.

Obwohl in der aktuellen Lage ein gesellschaftliches Auseinanderrücken geboten ist, appelliert die Stadt Köln – selbstverständlich unter Beachtung der bestehenden Verhaltensregeln – zusammenzuhalten, um denjenigen zu helfen, die unsere Unterstützung am dringendsten brauchen. Gemeinsam wird es gelingen, die Versorgung aller Betroffenen sicherzustellen – Danke für Ihre Unterstützung!