„Ihr seid alle ein Segen, weil Gott uns segnet!“
Superintendent Markus ZImmermann zusammen mit den neuen Mitgliedern des KSV

„Ihr seid alle ein Segen, weil Gott uns segnet!“

KSV in Köln Nord nimmt Arbeit auf.

„Sie, die Neuen, sind ein Segen! Ihr alle seid ein Segen!“, mit diesen Worten hat Superintendent Markus Zimmermann am späten Freitagnachmittag die neuen und die alten Mitglieder des Kreissynodalvorstandes (KSV) des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Nord begrüßt. In einem feierlichen und den Corona-Bedingungen angepassten Gottesdienst führte er Dr. Petra Christiansen-Geiss, Marc Groll und Sebastian Wolfram als neue Mitglieder in den Vorstand des Kirchenkreises in ihr Amt ein. Der Kreissynodalvorstand leitet den Kirchenkreis im Auftrag der Kreissynode. Er kommt in der Regel jeden Monat zu Sitzungen zusammen. Im November 2020 hatte die Synode die neuen Abgeordneten in den KSV gewählt und die anderen Mitglieder im Amt bestätigt.

Ein Segen für den Kirchenkreis und die Gemeinden

Superintendent Markus Zimmermann betonte in seiner Predigt, dass die Einführung ein äußeres Zeichen sei, es gehe vielmehr um den Segen Gottes. So könnten alle, die neuen und die alten Mitglieder des KSV, ein Segen für den Kirchenkreis und die Gemeinden sein. Hierzu würden sie alle ihre Fähigkeiten und ihre vielen Erfahrungen aus dem beruflichen Leben, dem kirchlichen Engagement und dem privaten Bereich einbringen. „Es wird eine segensreiche Zeit werden“, betonte Zimmermann, denn der Kreissynodalvorstand bemühe sich, alle Entscheidungen möglichst einmütig zu treffen. „Ein Weiser rühme sich nicht seiner Weisheit“, zitierte der Superintendent aus dem Buch des Propheten Jeremia. Weiter heißt es dort: „Sondern wer sich rühmen will, der rühme sich dessen, dass er klug sei und mich kenne, dass ich der HERR bin, der Barmherzigkeit, Recht und Gerechtigkeit übt auf Erden; denn solches gefällt mir, spricht der HERR.“

Recht schaffen, Menschen helfen

„Wir sind Botschafter des Evangeliums“, sagte Zimmermann weiter und fragte: „Wo schaffen wir es Recht zu schaffen, Menschen zu helfen, auch zwischen Gemeinden?“ Dies seien grundsätzliche Dinge. Im KSV gehe es darum, auf die Gemeinden zu hören und ihnen zu dienen. Und dies konnten die neuen und die wiedergewählten Mitglieder des Kreissynodalvorstandes gleich in die Tat umsetzen. Am nächsten Tag hatte sich das Gremium zu einer Klausurtagung verabredet. Auch wenn diese digital stattfand, konnte die Leitung des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Nord so direkt ihre Arbeit aufnehmen.

Text: APK
Foto(s): APK