Wochentipps – Musik, Tanz und Kultur
Wochentipps

Wochentipps – Musik, Tanz und Kultur

Die Wochentipps sind gefüllt mit Angeboten für alle, die Lust auf Musik, Tanz oder Kultur haben. Freuen sich am Freitagabend auf ein Konzert mit Kirchenmusikdirektor Johannes Quack in der Antoniterkirche. Freuen Sie sich auf eine musikalische Abendandacht in St. Maria im Kapitol, ein Konzert des Gürzenich-Orchesters im Altenberger Dom zum Thema „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ und auf das 2. Kölner Festival der Religionen „Faith in Tune“im Bürgerhaus Stollwerk. Am Montagabend erleben Sie mit „Tango – die Kunst zu Überleben“ eine Tanzperformance in der Synagogen-Gemeinde Köln.

KirchenTöne in der Antoniterkirche – Konzert mit Johannes Quack an der Orgel

Am Freitag, 15. Oktober, 18.15 Uhr, lädt die Evangelische Gemeinde Köln zu einem Orgelkonzert mit Kirchenmusikdirektor Johannes Quack ein. Der Organist trägt in der Antoniterkirche, Schildergasse 57, Orgelkonzert von Johann Sebastian Bach, Camille Saint-Saëns, Max Reger und anderen vor. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. www.antonitercitykirche.de

Stifterkonzert in der Reformationskirche – Nachwuchstalente präsentieren Musik von Vivaldi, Bach, Mozart, Purcell

Am Samstag, 16. Oktober, 15.30 Uhr, findet in der Reformationskirche Bayenthal, Goethestraße/Ecke Mehlemer Straße 29, ein besonderes Konzert statt. Musiker des Gürzenich-Orchesters und der Orchesterakademie musizieren mit ausgewählten Solistinnen und Solisten ein intensives Programm barocker und klassischer Musik unter der Leitung von Michael Reif. Es erklingt das „Gloria in D“ von Antonio Vivaldi und die Dominicus-Messe (KV 66), die Wolfgang Amadeus Mozart im Alter von nur 13 Jahren verfasst hat. Abgerundet wird das Programm durch Johann Sebastian Bachs 5. Brandenburgisches Konzert, Henry Purcells Altarie „O Solitude“ und Wolfgang Amadeus Mozarts „Ave verum corpus“. Die Chorparts werden gesungen vom Chorforum Köln sowie einem Auswahlensemble Studierender der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Mit dabei sind unter anderem Anna Herbst (Sopran), Claudia Sandig (Sopran), Eva Stricker (Alt), Moritz Temme (Tenor), Clarke Ruth (Bass) sowie Samuel Dobernecker (Cembalo und Orgel). Die Orchesterakademie des Gürzenich-Orchesters fördert den internationalen Orchesternachwuchs und versteht sich als Talentschmiede begabter junger Instrumentalistinnen und Instrumentalisten, die auf ihre professionelle Laufbahn vorbereitet werden. Das Konzert wird durch einen Stifter aus der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Bayenthal ermöglicht. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten. Es gilt die „3-G-Regel“. Eine Anmeldung per E-Mail an samuel.dobernecker@ekir.de ist erwünscht. www.kirche-bayenthal.de

Herrenhuter Brüdergemeine lädt zu Singstunde und Stadtführung ein – Chor der Moravian Harmonists singt in St. Maria im Kapitol

Zu einer musikalischen Abendandacht am Sonntag, 24. Oktober, 16.30 Uhr, lädt die Herrenhuter Brüdergemeine in die Kirche St. Maria im Kapitol, Kasinostraße, ein. Die Liturgie wird von Pfarrer Christian Herrmann (Krefeld) gestaltet. Für die musikalische Umrahmung sorgt der Chor der Moravian Harmonists unter der Leitung von Regina Deußen, begleitet am Klavier von Ralph Lehmkühler. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Zum Rahmenprogramm der Singstunde gehört eine Außenführung zum Thema „Rund um das Museum Ludwig, arrondierte Plätze und Skulpturen aus dem 20. Jahrhundert“ mit Dr. Susanne Wischermann. Interessierte treffen sich um 13.45 Uhr vor dem Eingang zum Römisch-Germanischen Museum, Roncalliplatz. Für beide Veranstaltungen gilt: Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind willkommen und eine verbindliche Anmeldung bis Sonntag, 17. Oktober, per Telefon 02151/486 19 76 oder E-Mail an ch.herrmann@ebu.de

„Faiths in Tune“ – 2. Kölner Festival der Religionen

Mit Musik, Tanz, Workshops, einem Markt der Vielfalt, Ausstellungen sowie einem Kinderprogramm wird am Sonntag, 17. Oktober, 14 bis 21 Uhr, im Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstraße 23, ein friedlicher und inklusiver Rahmen geschaffen, in dem eine positive Begegnung zwischen Menschen verschiedener Religionen und Weltanschauungen ermöglicht wird. Beim 2. Kölner Festival der Religionen wird die kulturelle und religiöse Vielfalt gefeiert. Das Festival findet zum 2. Mal im Rahmen des Sommerblut Kulturfestivals in Kooperation mit „Faiths in Tune“ statt. Seit 2011 organisiert die internationale gemeinnützige Initiative „Faiths in Tune“ interreligiöse Musikfestivals, um über Musik den Dialog, Respekt und die friedliche Koexistenz zwischen Menschen verschiedener Religionszugehörigkeiten und Weltanschauungen zu fördern. www.festival-der-religionen.de

„1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ -Konzert mit dem Gürzenichchor im Altenberger Dom

Zum Jubiläumsjahr 2021 „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ findet im Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz, ein Konzert mit Chor, Orchester und Solisten statt. Am Sonntag, 17. Oktober, 14.30 Uhr, bringen Luca Segger (Altus), Guido Schiefen (Violoncello), ein Streichquartett sowie Gereon Krahforst (Orgel) und der Gürzenich-Chor Köln von 1827 unter der Leitung von Christian Jeub „Chichester Psalms“ von Leonard Bernstein, „Five Hebrew Love Songs“ von Eric Whitacre sowie „Kol Nidrei“ von Max Bruch zu Gehör. Der Eintritt kostet je nach Sitzplatz 14 Euro, ermäßigt 9 Euro, oder 12 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf per E-Mail an tickets@guerzenichchor.de sowie an den örtlichen Vorverkaufsstellen und an der Tageskasse im Altenberger Dom. www.dommusik-aktuell.de/oktober-2021/

Tango – die Kunst zu Überleben – Performance in der Synagogen-Gemeinde Köln

Die jüdische Sängerin und Schauspielerin Sharon Brauner (Berlin) und die Tänzerin Rosalie Wanka (München) begegnen sich bei einer Performance am Montag, 25. Oktober, 19.30 Uhr, in der Synagogen-Gemeinde Köln, Roonstraße 50, und erzählen von der Kunst zu überleben. Anhand von jiddischen Liedern wird Sharon Brauner erzählen, was typisch jüdisch und allzu menschlich ist. Dazu gehören der Humor und die Mutter, die man sein Leben lang nicht loswird, die jiddische Sprache und der jüdisch geprägte argentinische Tango. Den tanzt Rosalie Wanka. Tango, eine Überlebensstrategie für Musiker, Tänzer und Zuschauer. Ein Ort, an dem Menschen sich selbst begegnen, ihren Ängsten und gleichsam Trost erfahren, sich ihrer selbst vergewissern angesichts der sie umgebenden Fremdheit und Bedrohung. Begleitet werden die Künstlerinnen am Klavier von Harry Ermer (Renaissance Theater Berlin). Der Eintritt zu dieser rund 60minütigen Veranstaltung im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ kostet 15 Euro. Karten sind ausschließlich im Vorverkauf bis Freitag, 15. Oktober, per E-Mail an eventsgk18@gmail.com erhältlich. www.tango-die-kunst-zu-ueberleben.de

Text: APK
Foto(s): APK