Konstituierende Sitzung des neuen Verwaltungsverbandes Köln-Rechtsrheinisch



Konstituierende Sitzung des neuen Verwaltungsverbandes Köln-Rechtsrheinisch

Der neue Evangelische Verwaltungsverband Köln-Rechtsrheinisch existierte knapp drei Wochen, als die erste Versammlung stattfand. Die Pauluskirche in Köln-Dellbrück war Ort der konstituierenden Sitzung. Nach der Begrüßung und einem geistlichen Impuls standen auch Wahlen zum neuen Leitungsgremium auf der Tagesordnung.

Andrea Vogel, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch, drückte ihre Hoffnung aus, dass der neue Verwaltungssitz, für den ein leerstehendes Gemeindezentrum an der Wuppertaler Straße 21a in Köln-Buchheim umgebaut wird, im Sommer 2017 bezugsfertig sei.

Untereinander gut informieren
„Für die Zukunft wünsche ich mir, dass die Leitungen in den Ämtern und die Gemeindevertreter wie in dem zweijährigen Prozess der Strukturreform zusammenkommen und sich weiterhin untereinander gut informieren“, so die Superintendentin weiter. Sie ist überzeugt: „Das ist der Fall und das wird der Fall sein.“ Die Jahreslosung 2017 „Ich schenke Euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in Euch“ will sie allen Beteiligten als Kompass für die künftige Richtung mit auf den Weg geben.

Vorsitz in der Verbandsvertretung
Zwei Mitglieder des rechtsrheinischen Verwaltungsverbandes galt es für den Vorsitz in der Verbandsvertretung zu wählen. Der Pfarrer der Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide, Klaus Völkl, und das Mitglied des Kirchensynodalvorstandes (KSV), Jürgen Gnest aus Schildgen, kandidierten erfolgreich. Pfarrer Völkl übernahm im Anschluss an die Wahl die Sitzungsleitung von der Superintendentin.

Mitglieder im Verbandsvorstand
Aus dem KSV waren ebenfalls zwei Mitglieder in den Verbandsvorstand zu wählen. Die Versammlung betraute die beiden Kandidierenden Jürgen Gnest und die langjährige Presbyterin Ursula Hölzer der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Rath-Ostheim mit dieser Aufgabe.

Ehrenamtliche und Pfarrer
Darüber hinaus mussten fünf Vertreter von Gemeinden für die Verbandsvertretung bestimmt werden. Aufseiten der Ehrenamtlichen wurden Elmar Hingst aus Porz-Wahn-Heide, Marcus Bernhardt aus Köln-Mülheim und Herbert Krey aus Köln-Höhenhaus gewählt, aufseiten der Hauptamtlichen Pfarrer Torsten Krall (Köln-Dünnwald) und Pfarrer Klaus Völkl (Köln-Dellbrück/Holweide).
Stellvertreterin von Elmar Hingst wurde die Bensbergerin Silke Hoerstgen, Stellvertreter von Marcus Bernhardt der Porzer Thomas Schinz. Für Herbert Krey wird im Vertretungsfall Andreas Helmer aus der Gemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg einspringen. Für Pfarrer Krall übernimmt der neue Bergisch Gladbacher Pfarrer Carsten Bierei die Stellvertretung, für Pfarrer Völkl der Pfarrer der Kirchengemeinde Lindlar, Stephan Romot.

Text: Ulrike Weinert
Foto(s): Ulrike Weinert