Flexible diakonische Hilfen bei Erziehungsproblemen haben immer dasselbe Prinzip: Eine pädagogische Fachkraft unterstützt Eltern bei deren Erziehungsaufgaben, im Alltag wie in Krisen. Das geschieht in Kooperation mit dem städtischen Jugendamt und unter aktiver Mitarbeit der Familie über einen längeren Zeitraum. Da macht beispielsweise das Diakonische Werk für das Stadtgebiet Köln verschiedene Angebote. Die sind für die Familie in aller Regel kostenlos: Das Jugendamt der Stadt übernimmt die Kosten. Ziel ist es, Familien so zu unterstützen, dass sie ihre Ressourcen wieder entdecken, erschließen und erweitern und so (wieder) zu einer selbstständigeren Lebensführung kommen können.

 

Gar nicht leicht für Jugendliche: den eigenen Kurs zu finden im System der Familie - oft hilft da Beratung der Eltern.

Ähnlich funktionieren auch die „sozialraumorientierten“ Kinder- und Jugendhilfen. Der größte Unterschied ist, dass dabei der Blick vor allem auf das „Veedel“ gerichtet ist und die Vernetzung mit lokalen Hilfs-Angeboten eine wichtige Rolle spielt. Hier die Angebote:

Ambulante Hilfen zur Erziehung der Diakonie Köln und Region

Die „Ambulanten Hilfen zur Erziehung“ begleiten Familien in Köln nach Paragraph 31 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG). Eine pädagogische Fachkraft unterstützt die Eltern in ihren Erziehungsaufgaben im Alltag und in Krisen, in Kooperation mit dem Jugendamt und unter Mitarbeit der Familie, über einen längeren Zeitraum. Ziel der Hilfe ist es, die Familien dahingehend zu unterstützen, dass sie ihre Ressourcen wieder entdecken, neu erschließen und erweitern und somit zu einer selbständigeren Lebensführung kommen.

Diakonisches Werk Köln und Region

Erziehungs-, Partnerschafts- und Lebensberatung

Eine Frau, die Beratung und Hilfe in einem Schwangerschaftskonflikt sucht; Eltern, die Fragen zur Erziehung ihrer Kinder haben; ein Paar, das juristische Informationen für die anstehende Trennung benötigt, oder ein Pfarrer, der einen Referenten für seine Konfirmandengruppe braucht – für all das und noch viel mehr ist die Evangelische Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene die richtige Adresse. Ratsuchende treffen hier auf ausgebildete Fachkräfte, die neben ihrem Grundberuf als diplomierte Psychologen, Sozialarbeiter Sozialpädagogen, Heilpädagogen, Diplompädagogen, Pfarrer und Juristen über eine oder mehrere therapeutische Zusatzqualifikationen und langjährige Berufserfahrung verfügen.

Evangelische Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Familienladen in Köln-Buchheim

Der Familienladen ist Teil des Netzwerks für Kinder, Jugendliche und Familien in Buchheim. Er bietet Familien die Gelegenheit, sich zu treffen und auszutauschen. Besondere Angebote gibt es für Frauen, Jugendliche und Kinder. Beratung wird groß geschrieben: Das Team des Familienladens berät schnell und unbürokratisch, unterstützt alle Hilfesuchenden dabei, die passende Hilfe zu finden. In der Sozialberatung geht es um Fragen zu finanziellen und behördlichen Angelegenheiten, um Sozialleistungen und die Unterstützung bei Formularen und Anträgen. Weitere Angebote: Ferienprogramme für Familien, Vater-Kind-Aktionen, Elterntraining, Kulturangebote und vieles mehr.

Diakonisches Werk Köln und Region

Flexible erzieherische Hilfen der Diakonie Michaelshoven

Mit flexiblen erzieherischen Hilfen wendet sich die Diakonie Michaelshoven an Kinder, Jugendliche, junge Volljährige und Familien in schwierigen Lebenssituationen. Hilfeform, Zeitdauer und Anpassung der Leistungen werden mit allen maßgeblich am Prozess beteiligten Personen gemeinsam gesteuert. Es gibt zwei Angebotsformen: Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung richtet sich an junge Menschen ab dem 16. Lebensjahr, die nicht in Wohngruppen integrierbar sind und deshalb einen individualpädagogischen Hilfeansatz benötigen. Sozialpädagogische Familienhilfen werden für Familien in Krisensituationen im Zusammenhang mit Erziehungsschwierigkeiten angeboten.

Diakonie Michaelshoven e.V.

Hilfen zur Erziehung für die Städte Rösrath und Overath

Die Ambulanten Flexiblen Hilfen zur Erziehung für die Städte Rösrath und Overath sind eine Kooperationsgemeinschaft (KOOP) des Diakonischen Werkes Köln und Region, des „Sommerberg“ der AWO und der Diakonie Michaelshoven. Im Auftrag der Jugendämter Rösrath und Overath bietet die KOOP Ambulante Hilfen zur Erziehung nach Paragraph 27 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes. Ziel ist es, familiäre Entwicklungsbedingungen zu erarbeiten, um Kindern und Jugendlichen das Hineinwachsen in die Gesellschaft zu erleichtern. Das Team unterstützt belastete Familien, beziehungsweise Kinder und Jugendliche, damit sie lernen, Krisen zu bewältigen und eigene Handlungsstrategien zu entwickeln.

Diakonisches Werk Köln und Region

Hilfen zur Erziehung in Köln-Kalk, -Mülheim und – Porz

Mit den „Ambulanten Hilfen zur Erziehung“ begleitet das Diakonische Werk Köln und Region Familien nach folgendem Prinzip: Eine pädagogische Fachkraft unterstützt die Eltern in ihren Erziehungsaufgaben im Alltag und in Krisen. Das geschieht in Kooperation mit dem städtischen Jugendamt und unter Mitarbeit der Familie über einen längeren Zeitraum. Es gibt verschiedene Angebote, alle sind für die Familie kostenlos, da das Jugendamt der Stadt Köln die Kosten nach Antragstellung und Bewilligung übernimmt. Die Hilfsangebote finden in der Regel bei der Familie zu Hause statt. Ziel ist es, die Familien so zu unterstützen, dass sie ihre Ressourcen wieder entdecken, erschließen und erweitern und so zu einer selbständigeren Lebensführung kommen.

Diakonisches Werk Köln und Region

Neues Umfeld für Kinder und Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten: Individualpädagogische Angebote der Diakonie Michaelshoven

Kindern und Jugendlichen, die aufgrund familiärer Bedingungen Erziehungsdefizite oder Verhaltensauffälligkeiten entwickeln, kann oft nur in einem neuen Umfeld geholfen werden. Die familienorientierten Projektstellen der Diakonie Michaelshoven bieten Geschwisterkindern gemeinsam einen familienorientierten Lebensraum für ihre Entwicklung, wobei die individuelle Förderung besonders berücksichtigt wird. Strukturierte Tagesabläufe, praktische Anleitungen im Alltag und der offene Umgang mit Problemen schaffen ein Vertrauensverhältnis, das die positive Entwicklung unterstützen kann. Darüber hinaus stehen Plätze für Inlands- und Auslandmaßnahmen zur Verfügung. Sie sind langfristig angelegt und eignen sich für Jugendliche, die eine ortsferne Unterbringung in einer reizarmen Umgebung benötigen. Das besondere all dieser Betreuungsformen ist das familiäre Umfeld, in das die Kinder/Jugendlichen integriert sind.

Diakonie Michaelshoven e.V.

Rösrath: Betreuung und Hilfe für jugendliche Ersttäter, Prävention von Mehrfachtäterschaft

Aufgrund der deutlich gestiegenen Delinquenz von Kindern und Jugendlichen in Rösrath setzten sich Vertreter der Jugend- und Behindertenhilfe der Diakonie Michaelshoven, der Stadt Rösrath, der Kreispolizeibehörde, der Awo sowie aus zwei Schulen zusammen und entwickelten das Konzept "Roter Punkt". Vorrangiges Ziel dabei ist es, die hohe Anzahl von Mehrfachstraftätern in Rösrath zu verringern. Das Vorgehen: Straftaten jugendlicher Krimineller, die durch große Brutalität oder Missachtung von Autoritäten geprägt sind und bei den Eltern nur auf Teilnahmslosigkeit und Gleichgültigkeit stoßen, werden mit einem "roten Punkt" gekennzeichnet. Dann soll 48 Stunden nach der Tat ein Gespräch mit Eltern und Jugendlichen die erste Maßnahme weiterer Jugendhilfe sein. Aus den Erkenntnissen dieses Gesprächs ergeben sich die weiteren Maßnahmen. Der Schwerpunkt soll dabei vor allem auf der Erlebnispädagogik liegen. Daneben gibt es weitere Maßnahmen, wie etwa die Verordnung von Sozialstunden, die greifen können. Dabei geht es hauptsächlich um Wiedergutmachung: Die Jugendlichen arbeiten dabei im Kindergarten, in einem Altenheim oder reparieren Spielplätze und pflegen Außenanlagen.

Diakonie Michaelshoven e.V.

Sozialraumorientierte ambulante Kinder- und Jugendhilfe in Köln

Seit 1995 arbeitet der Neukirchener Erziehungsverein ambulant im Bereich der Hilfen zur Erziehung in Köln und den umliegenden Kommunen. Im Auftrag verschiedener Bezirks- und Jugendämter werden eine Vielzahl von individuellen Konzepten stationärer, teilstationärer und ambulanter Angebote entwickelt. Nach dem Prinzip der Sozialraumorientierung in der Kinder- und Jugendhilfe arbeitet der Verein seit 2000 in der Stadt Köln mit weiteren Trägern der Jugendhilfe zusammen. Die Sozialraumorientierung beinhaltet die Methode des gemeinwesenorientierten Hilfeansatzes: Neben der fachlichen Arbeit am „Fall“ spielen in etwa Kenntnis und Vernetzung lokaler Hilfen und Angebote oder milieu- und quartiersbezogene Programme zur Infrastrukturentwicklung eine große Rolle. Der Neukirchener Erziehungsverein ist als freier Träger Mitglied im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Neukirchener Erziehungsverein

Tageseinrichtungen für Kinder in sozialen Brennpunkten

Das Diakonische Werk Köln und Region ist Träger von neun Tageseinrichtungen für Kinder in sozialen Brennpunkten von Köln-Bilderstöckchen, -Holweide, -Mauenheim, -Meschenich, -Porz-Wahnheide, -Riehl, -Stammheim, -Vingst und -Vogelsang. Die pädagogische Arbeit orientiert sich an den Grundsätzen für die Arbeit in evangelischen Tageseinrichtungen für Kinder innerhalb des Evangelischen Kirchenverbands Köln und Region und dem Leitbild des Diakonischen Werkes Köln und Region. Danach verstehen sie sich als Orte, in denen Erwachsene und Kinder gemeinsam leben und lernen. Die Verantwortung der Erzieherin und des Erziehers liegt darin, das Kind so zu unterstützen, dass es sein späteres Leben in Selbständigkeit, Freiheit und Selbstverantwortlichkeit führen, also seine ihm von Gott gegebene Würde leben kann.

Diakonisches Werk Köln und Region

Tagesgruppen in Rodenkirchen/Sürth und Wesseling: Unterstützung für Kinder, Entlastung für Eltern

In den Tagesgruppen werden Kinder im Alter von sechs bis 12 Jahren nach Schulschluss bis in die späten Nachmittagsstunden betreut und gefördert. Fünf Tage in der Woche (auch während der Schulferien) begleiten die Mitarbeitenden der Diakonie Michaelshoven die bis zu neun Kinder durch den Tag. Schulische Förderung, Spiel- und Entspannungsangebote stehen auf dem Programm. Lebenspraktisches Training durch die Übernahme von Ämtern und Verantwortlichkeiten und die gemeinsame Erarbeitung von sozialen Regeln und Gruppenregeln tragen zum Erwerb und der Stärkung sozialer Kompetenzen bei. Familiengespräche und Hausbesuche zur Beratung und Einbeziehung der Eltern stellen die Grundlage für eine notwendige Kooperation dar.

Diakonie Michaelshoven e.V.