Wochentipps: WiederSprechen, Orgelvesper, Corona-Gedenktag, Digitale Kirche, Zeitzeugengespräch und Online-Vortrag mit Irene Franken
Arnd Henze

Wochentipps: WiederSprechen, Orgelvesper, Corona-Gedenktag, Digitale Kirche, Zeitzeugengespräch und Online-Vortrag mit Irene Franken

An diesen Tagen ist es nicht immer leicht zu planen. Aktuelle Veranstaltungen, die Ihrer Aufmerksamkeit dennoch nicht entgehen sollten, haben wir Ihnen in diesem Beitrag zusammengefügt. Eine Übersicht über alle Angebote der Melanchthon-Akademie finden Sie hier: www.melanchthon-akademie.de.

Alle evangelische Veranstaltungsangebote in Köln und Region finden Sie hier.


„WiederSprechen“ – Meine Erfahrungen mit der Pandemie ONLINE Gespräche mit Expertinnen und Experten der Stadtgesellschaft Köln

Zu einer Online-Gesprächsrunde mit dem Titel „Ausgebrannt – Ein Jahr Corona in der Enge der eigenen vier Wände“ lädt die Melanchthon-Akademie am Donnerstag, 15. April, 19.30 Uhr bis 21 Uhr, ein. Auf dem Podium diskutieren Franco Clemens (Streetworker), Natascha Telesio (Leiterin der KiTa am Kölnberg) sowie ein Vertretender der Stadt Köln aus dem Bereich Soziales, Umwelt, Gesundheit und Wohnen über die sozialen, wirtschaftlichen und psychischen Folgen, die durch Lockdown und Einschränkungen durch die Pandemie für Kölnerinnen und Kölner entstehen. Mit der neuen Veranstaltungsreihe „WiederSprechen“ möchte die Melanchthon-Akademie einen digitalen Raum schaffen, in dem Verantwortliche in der Stadtgesellschaft Köln wichtige Gespräche und notwendige Debatten führen können, die zurzeit coronabedingt im öffentlichen Raum kaum stattfinden können. Eine Anmeldung bis Mittwoch, 14. April, unter Telefon
Anmeldung erforderlich, Tel: 0221 931 803 0, anmeldung@melanchthon-akademie.de www.melanchthon-akademie.de

Abendliches Angebot in der Trinitatiskirche

Zu einer Orgelvesper am Samstag, 17. April, 18 Uhr bis 18.50 Uhr, lädt der Evangelische Kirchenverband Köln und Region in die Trinitatiskirche, Filzengraben 4, ein. Johannes Güdelhöfer trägt Werke von Alexandre Guilmant (1837-1911) und Charles-Marie Widor (1844-1937) vor und improvisiert über „Victimae paschali laudes“. Johannes Güdelhöfer ist Kirchenmusikstudent an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. und seit 2018 an der Abtei Brauweiler als Organist und Chorleiter angestellt. Die Liturgie wird von Pfarrer Markus Zimmermann, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Nord, gestaltet. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. www.trinitatiskirche-koeln.de

Die Toten nicht vergessen und den Helfenden danken ONLINE Bundesweiter Corona-Gedenktag

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bundesweit zu einem Corona-Gedenken am Sonntag, 18. April, aufgerufen. Zu diesem Anlass planen die Evangelische Jugend in Köln und Umgebung in Kooperation mit dem BDJK, Crux und dem Kölner Jugendring einen Online Flash-Mob, um den Corona-Opfern zu gedenken und den Helfenden zu danken. Hierzu sind alle, auch Menschen, Organisationen, Kirchen, Vereine und Institutionen eingeladen, auf Instagram unter den Hashtags #mehralszahlen und #wirgedenken ein Bild mit einer Kerze zu posten und zusätzlich persönliche Worte zu teilen. Bis heute sind weltweit mehr als 2,6 Millionen Menschen und in Deutschland knapp 74.000 Menschen an und mit dem Coronavirus gestorben. In Köln allein belaufen sich die Todesopfer auf 566 Menschen (Stand 24. März 2021). Häufig werden diese Toten als reine Fallzahlen und Statistiken mitgeteilt. „Hinter jeder Zahl stehen jedoch Menschen mit ihren Angehörigen, Freundinnen und Freunden, Menschen mit ihren Geschichten und Erlebnissen. Jede Zahl bringt so vieles mit sich: Hoffnung, Verzweiflung, Trauer, Wut, Liebe und Dankbarkeit“, so Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst. In diesem Sinne soll an die Verstorbenen online erinnert werden und der Dank an die Helfenden auf diese Weise sichtbar gemacht werden. www.jupf.de

„Gehet hin und bleibt zu Hause“ ONLINE Kann digitale Kirche den Gottesdienst ersetzen?

Die Frage „Wie kann Kirche auch digitale Orte bespielen, auf ihnen präsent sein und zeitgemäß verkündigen?“ versucht Nico Ballmann, Pfarrer der Evangelischen Gemeinde Bickendorf und Beauftragter des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Nord, in einem Online-Seminar der Melanchthon-Akademie am Dienstag, 20. April, 18 bis 20 Uhr, zu beantworten. Dass das möglich ist, zeigt der Referent bereits jetzt: Auf Instagram ist er als @einschpunk unterwegs und er unterhält auch das Live-Video-Format „Auf ein Glas Wein“, wo er mit wechselnden Gästen komplizierte theologische Fragen einfach und verständlich diskutiert. Als sogenannter „Sinnfluencer“ ist er Teil des von der EKD gegründeten Yeet-Netzwerks. Die Teilnahme ist kostenlos, um eine Anmeldung per E-Mail wird gebeten. Tel: 0221 931 803 0, anmeldung@melanchthon-akademie.de www.melanchthon-akademie.de

Melanchthon-Akademie „Meine erlebte Geschichte“ ONLINE Ein Zeitzeugengespräch mit Günther B. Ginzel

Überlebt haben in Köln die Katastrophe der Schoa von rund 20.000 Menschen weniger als hundert. Günther B. Ginzel ist in der Gemeinde der Überlebenden aufgewachsen. Viele Jahre hat er dazu geforscht, wie jüdisches Leben in den Trümmerhaufen überhaupt wieder möglich wurde. Neben zwei Büchern schuf Günther B. Ginzel die Film-Trilogie „Der Anfang nach dem Ende – Jüdisches Leben an Rhein und Ruhr 1945 bis heute“. Sie wurde 1998 im WDR ausgestrahlt. Am Dienstag, 20. April, 19.30 Uhr, gibt es mit dem Autor ein Zeitzeugengespräch zum Thema in der „Germania Judaica“ in der Stadtbibliothek Köln, Josef-Haubrich-Hof 1. Dr. Martin Bock (Melanchthon-Akademie), Dr. Ursula Reuter (Bibliothek Germania Judaica Köln e.V.) sowie Reiner Will (Katholisches Bildungswerk Köln) moderieren das Gespräch. Der Abend ist als Hybrid-Veranstaltung (Liveplätze und als Zoom-Konferenz) geplant. Eine Anmeldung per E-Mail anmeldung@melanchthon-akademie.de oder per Telefon 0221/931 803-0, ist erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung erforderlich, Tel: 0221 931 803 0, anmeldung@melanchthon-akademie.de www.melanchthon-akademie.de

Else Falk und Alice Neven DuMont – ONLINE
Online Vortrag und Diskussion mit Irene Franken

Schulter an Schulter haben sie während der Weimarer Republik im Vorstand des Arbeitskreises Kölner Frauenorganisationen (AKF) gearbeitet, damals „Stadtverband Kölner Frauenvereine“: Else Falk und Alice Neven DuMont. Über ihr Leben und ihr Wirken in Köln berichtet in einem Online-Vortrag am Mittwoch, 21. April, 19.30 Uhr bis 21 Uhr, Irene Franken, Mitbegründerin des Kölner Frauengeschichtsvereins und Alternative Ehrenbürgerin Kölns. Die liberalen, bürgerlichen Frauenrechtlerinnen, die eine Jüdin, die andere Protestantin, gründeten und leiteten soziale und kulturelle Frauenorganisationen in Köln. Else Falk ist Namensgeberin des 2020 erstmals von der Stadt Köln verliehenen Preises für herausragendes Engagement für die tatsächliche Gleichstellung von Mädchen und Frauen in Köln. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung unter E-Mail anmeldung@melanchthon-akademie.de ist erforderlich.
Anmeldung erforderlich, Tel: 0221 931 803 0, anmeldung@melanchthon-akademie.de www.melanchthon-akademie.de

Text: APK
Foto(s): Arnd Henze