Wochentipps – Todsünden, Mystik, Abschiedskonzert, Mittagsruhe, Frauen zur Reformation und VIA REFORMATA
Ab dem 27.10.2021: Musik, Stille, Psalm, Kaffee - in der Kapelle der KartäuserKirche

Wochentipps – Todsünden, Mystik, Abschiedskonzert, Mittagsruhe, Frauen zur Reformation und VIA REFORMATA

In den nächsten Tagen ist einiges los! „Welche Bedeutung messen wir dem Begriff der Sünde noch bei?“, lautet die zentrale Frage einer Veranstaltung in der Christuskirche. Kölner Frauengeschichte erleben Teilnehmende des Frauenmahls „Frauen auf den Turm!“ am Vortag der Reformation in der Auferstehungskirche. Pfarrer Armin Beuscher lädt Sie ein zu einer Zeitreise auf den Spuren großer Mystikerinnen und Mystiker in Köln ein. Das Abschiedskonzert der jungen Konzertorganistin, Flavia Gianfreda hören Sie in der Reformationskirche. „Mittagsruhe“, um gemeinsam Musik zu hören, einem Psalm zu lauschen, zur Ruhe zu kommen, heißt es ab dem 27.10.2021 mittwochs in der Kartäuserkirche und am Donnerstag, 28.10.2021 wird um 14:30 Uhr der neue Geschichtspfad durch Köln VIA REFORMATA an der Antoniterkirche feierlich eröffnet.

„7 Sünden“ – Stationendrama verbindet verschiedene Kunstformen

Der Frage „Welche Bedeutung messen wir dem Begriff der Sünde noch bei?“ geht eine Veranstaltung in der Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1, in mehreren Aufführungen von Freitag bis Sonntag, 22. bis 24. Oktober, jeweils 16, 18 und 20 Uhr, nach. Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler schauen auf die einzelnen „Todsünden“ und setzten dazu verschiedene Kunstformen ein wie etwa Musik, Theater, Tanz, Malerei, Figurentheater, Installation und Soundcollage. Dabei versuchen sie, die Grenzen zwischen Gut und Böse sowie richtig und falsch auszuloten. Das Stationendrama ist für Menschen im Alter ab 16 Jahren geeignet. Der Eintritt kostet 17,50 Euro, ermäßigt 12,50 Euro. Tickets gibt es über die Internetseite www.christuskirche-mitten-im-leben.de.

FrauenReden zu Tisch zum Reformationstag

Ein Stück Kölner Frauengeschichte können die Teilnehmenden des Frauenmahls „Frauen auf den Turm!“ am Samstag, 30. Oktober, 9.30 Uhr bis 13 Uhr, in der Evangelischen Auferstehungskirche Bocklemünd, Görlinger Zentrum 39, erleben. Der Theologinnenkonvent des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Nord lädt am Vortag des Reformationsfestes zu einem Vortrag „Frauen auf den Turm!“ von Irene Franken und zu Interviews und Gesprächen mit einigen Frauen vom Rathausturm ein. 18 bedeutende Frauen, von insgesamt 124 Persönlichkeiten, haben die Ehre bekommen, auf dem Rathausturm als Skulptur stehen zu dürfen. Darunter sind unter anderem eine Kaiserin, eine Äbtissin, ein Opfer der Hexenverfolgung, eine politische Aktivistin und eine Märtyrerin während der Zeit des Nationalsozialismus. Ihre Biografien werden in gespielten Interviews und Gesprächen vorgestellt. Für die musikalische Unterhaltung sorgt Tanja Heesen-Nauroth, Musikerin und Komponistin, am Flügel. Die Teilnahme kostet 12 Euro. Darin enthalten sind Getränke und ein Mittagsimbiss. Eine Anmeldung per E-Mail an superintendentur.koeln-nord@ekir.de oder per Telefon 0221/8209051, bis Samstag, 23. Oktober, ist erforderlich. www.kkk-nord.de

Auf den Spuren großer Mystikerinnen und Mystiker in Köln – Historische Führung mit Pfarrer Armin Beuscher

Zu einer Zeitreise von 800 Jahren mit Texten und Impulsen laden die AntoniterCityTours am Samstag, 23. Oktober, 15 Uhr, ein. Auf dem Weg vom Treffpunkt, dem Taubenbrunnen am Domforum, Kardinal-Höffner-Platz, über die Straße „An den Dominikanern“ bis zur Antoniterkirche erzählt Pfarrer Armin Beuscher von großen Mystikerinnen und Mystikern in Köln. Dazu gehören Hildegard von Bingen, Meister Eckhart und Heinrich Seuse ebenso wie Johannes Tauler und Dorothee Sölle. Das Motto der historischen Füheung ist „Gott entdecken und Glauben erfahren“. Die Teilnahme kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung über die Internetseite www.antonitercitytours.de oder über KölnTicket ist erforderlich. www.antonitercitytours.de

Abschiedskonzert von Flavia Gianfreda – Konzertorganistin tritt in der Reformationskirche auf

Am Sonntag, 24. Oktober, 18 Uhr, erklingt in der Reformationskirche Bayenthal, Mehlemer Straße 29, ein Orgelkonzert der jungen Konzertorganistin Flavia Gianfreda aus Rom. Nach dreijähriger Studienzeit verabschiedet sie sich mit diesem Konzert von Köln. Zu Gehör bringt sie die Stücke Präludium und Fuge e-Moll (BWV 548) von Johann Sebastian Bach (1685 -1750), „Schwarzes Loch“ aus „Orgellabyrinth (2020)“ von Dominik Susteck (*1977), Choral in H Moll (FWV 39/2) von César Franck (1822-1890), Pasacalles de I Tono (M386 No. 47) von Juan Cabanilles (1644-1712) sowie Fantasie und Fuge op. 135b (II. Fassung) von Max Reger (1873-1916). Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 5 Euro. Kinder im Alter bis zwölf Jahren haben freien Eintritt. Es gilt die „3-G-Regel“. www.kirche-bayenthal.de

„Mittagsruhe“ – Neues Angebot in der Kartäuserkirche

An die Menschen im Veedel rund um die Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, richtet sich ein neues spirituelles Angebot: Immer mittwochs zur Mittagszeit kommen Interessierte in der Kapelle zusammen, um gemeinsam Musik zu hören, der Lesung eines Psalms zu lauschen, in der Stille zur Ruhe zu kommen und anschließend eine Tasse Kaffee zu genießen. Die „Mittagsruhe“ richtet sich auch an alle, die in der Umgebung arbeiten und ab und zu eine bewusste Pause in ihrem Arbeitsalltag einlegen möchten. Los geht es am Mittwoch, 27. Oktober, 12.30 Uhr. Wer möchte, kann einfach vorbeikommen. www.kartaeuserkirche-koeln.de

Eröffnung der VIA REFORMATA – Geschichtspfad mit zwölf Stationen führt durch die Kölner Innenstadt

Köln hat einen neuen Geschichtspfad: Am Donnerstag, 28. Oktober, 14.30 Uhr, wird die VIA REFORMATA an der Antoniterkirche, Schildergasse 57, feierlich eröffnet. Der Pfad zeigt an Hand von zwölf Stationen die Geschichte der Protestantinnen und Protestanten in der Domstadt von der Zeit der Reformation, vor über 500 Jahren, bis in die heutigen Tage. Stelen, Boden- und Wandplatten erzählen von dem bewegten Leben der Evangelischen, die lange Zeit um Anerkennung ringen mussten. Präsentiert wird der Geschichtspfad von der Evangelischen Kirche in Köln und Region. Die ersten Stelen konnten bereits in der Kölner Innenstadt errichtet werden. Weitere werden nach den Genehmigungsverfahren der Stadt Köln nach und nach errichtet und eröffnet werden. Mit einem Begleitheft und einem QR-Code ist der Weg jetzt schon vollständig begehbar. Zur Eröffnung werden Pfarrer Bernhard Seiger, Superintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, Stadtdechant Robert Kleine und Bürgermeisterin Brigitta von Bülow sprechen. Bläsermusik begleitet die Veranstaltung zur Enthüllung der ersten Stele, zu der auch ein Glas Kölsch gereicht wird. www.via-reformata.de

Text: APK
Foto(s): Evangelische Gemeinde Köln - Kartäuserkirche