„Unser Leibgericht“ mit Pfarrer Christoph Rollbühler: Maskenpflicht und Risotto alla Primavera



„Unser Leibgericht“ mit Pfarrer Christoph Rollbühler: Maskenpflicht und Risotto alla Primavera

Eine frische, fröhliche Mahlzeit ist sehr willkommen in Zeiten, in denen es vielen Menschen aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Unsicherheit nicht so gut geht. Und darum kocht Pfarrer Christoph Rollbühler, Pfarrer der Kölner Christuskirche, in dieser Folge der Reihe „Unser Leibgericht“ ein buntes Risotto alla Primavera mit viel Gemüse nach einem Rezept von Alida, Mitglied des Kochteams der Gemeinde. Ein Kochteam, das nicht nur vom Pfarrer selbst vermisst wird.

Noch immer können die Menschen seiner Gemeinde sich dienstags nicht beim seit drei Jahren stattfindenden Mittagstisch unter dem Motto „Gemeinsam lecker essen“ treffen. Darum zeigt Pfarrer Christoph Rollbühler virtuelle Nähe zu seiner Gemeinde und hat sich mit Kamerafrau Claudia Keller ein weiteres Mal in die Gemeindeküche begeben.

Auch hier ist ein Thema der Mundschutz, der zwar durchaus viele Menschen irritiert, aber eben auch Schutz bietet. Dazu sagt der Theologe, es sei momentan eine Zeit der großen Umgewöhnung, selbst wenn die Infektionszahlen zurückgehen: „Vieles an Veränderungen wird zunächst sicherlich bleiben, damit werden wir zurechtkommen müssen. Doch auch ich wünsche mir nicht, die nächsten drei Jahre Maske tragen zu müssen.“

Die Maskenpflicht ist auch für viele Kinder befremdlich, dazu kommt noch das Homeschooling, das unzählige Eltern vor Herausforderungen stellt. So auch Claudia Keller, die von ihren Erfahrungen mit ihren Kindern berichtet und zugibt, dass der Stoff der weiterführenden Schulen sie durchaus fordert. Seitens der Lehrer, so Pfarrer Rollbühler, sehe er aber gerade einen großen Einsatz und ganz viel Kreativität, sich auf digitalem Weg mit den Schülern zu vernetzen und sie zu unterstützen. Einen Weg, den er ebenfalls mit den Konfirmanden ausprobiert hat. Diese haben ihm via Zoom-Konferenz erzählt, dass sie gerade viel zu Hause sitzen, eine angespannte Situation, für die der Theologe viel Verständnis zeigt

Gerade laufen auch die Gottesdienste wieder an – Hygienekonzepte und Hygieneauflagen müssen erarbeitet und beachtet werden. Auch der Gedanke an die Gemeindeglieder, die dennoch nicht zum Gottesdienst kommen können oder möchten, beschäftigt Pfarrer Christoph Rollbühler. „Wir denken intensiv darüber nach, wie wir auch in dieser Zeit Gemeindearbeit und Gemeinschaft fördern können.“ Mit viel Geduld und viel telefonieren könne die Zeit überstanden werden, meint der Theologe und fügt hinzu: „Und wenn die Gottesdienste wieder stattfinden, kommt vorbei, denn wir haben gute Zeit zum Feiern.“

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Wer das Risotto zubereiten möchte, braucht folgende Zutaten:

200 Gramm Reis

Zwei Teelöffel Olivenöl

Ein Stück Sellerie

Eine kleine Schalotte

Eine große Karotte

Eine kleine Zucchini

Zehn Stangen grüner Spargel

Eine halbe rote Paprika

80 Milliliter Weißwein

500 Milliliter Gemüsebrühe

50 Gramm Parmesan

Zwei Esslöffel Butter

Ein Esslöffel fein gehackte Petersilie

Salz und Pfeffer

400 Gramm Lachsfilet in Bioqualität

Zubereitung:

Die Schalotte fein würfeln. Öl in einen Topf geben, die Schalotte hinzufügen. Die Zucchini würfeln und auch in den Topf geben. Dazu den in Stücke geschnittenen Spargel (holzige Enden vorher abschneiden) sowie die gewürfelte Paprika und den fein gewürfelten Sellerie. Die Möhre schälen, ebenfalls fein würfeln und in den Topf geben. Den Reis hinzufügen, etwas von der Brühe angießen und unter Rühren köcheln lassen. Weiterhin mit Brühe und Wein angießen und rühren, damit das Risotto cremig wird. Den mit Salz und Pfeffer gewürzten Lachs in Butter anbraten – etwa drei Minuten von jeder Seite. Geriebenen Parmesan in das Risotto geben, verrühren. Das Risotto mit dem Lachs anrichten und mit der Petersilie bestreuen.

www.christuskirche-mitten-im-leben.de

Text: Katja Pohl
Foto(s): APK/Thorsten Levin