Ökumenisches Forum zum Thema E-Sport



Ökumenisches Forum zum Thema E-Sport

Ökumenisches Forum zum Thema

Das Ökumenische Forum befasste sich im Sport- und Olympiamuseum Köln mit der Rolle, der Zukunft, den Chancen und Risiken des E-Sports. Das überaus kompetent besetzte Podium, Prof. Ingo Froböse (Sporthochschule Köln), Sportpfarrer Eugen Eckert von der Evangelischen Kirche und E-Sport-Weltmeister Daniel Luther informierten zum wirtschaftlichen, quantitativen, ethischen, wissenschaftlichen und politischen Sachstand.

Nicht wegzudenkende Ergänzung

Sportpfarrer Eckert hielt sich an den Hl. Paulus: „Prüfet alles und behaltet das Gute!“ Es herrschte damit auf dem Podium Einigkeit, dass E-Sport aus dem Leben der Menschen nicht mehr wegzudenken ist.

Klar ist für ihn aber auch, dass E-Sport immer nur als Ergänzung zum klassischen Sport gesehen werden kann. Beim klassischen Sport steht üblicherweise neben dem Spaß-Faktor, die Bewegung und die Gesundheit mit im Fokus.

Auch ein aktuelles Thema für den DJK

Der DJK-Sportverband ist der katholische Sportverband in Deutschland. Er beschäftigt sich aktuell mit dem Thema und geht Fragen nach, wie:

  • Was heißt das für die Arbeit der (DJK) Sportvereine?
  • Ist E-Sport (reines Gaming oder leistungsbezogen?)
  • ein möglicher Weg, die Attraktivität des Sportvereins zu erhalten oder zu erhöhen?

Die pädagogische Frage, die personale Begleitung, eine mögliche Gefährdung der Gemeinnützigkeit und viele weitere Fragen, müssen noch diskutiert und mit Antworten versehen werden.

Für ein junges Betätigungsfeld des 21. Jahrhunderts ist dies eine spannende Aufgabe zusammen mit Akteuren, die lange Traditionen aufweisen.

Sport und E-Sport live erleben

Wer noch nicht mit dem Thema E-Sport vertraut ist und E-Sport live erleben möchte, könnte zum Beispiel einen Besuch bei der Gamescom in Köln wagen. Die weltweit größte Messe für Computer- und Videospiele findet in der Zeit vom 20. bis zum 24.08.2019 statt.

Auch unser Evangelisches Jugendpfarramt wird wieder mit dabei sein. Insbesondere die „analogen“ Unterhaltungsangebote sind hier sehr populär.

Text: Volker Lemken/APK
Foto(s): L. Wenzel/DJK/Jupf