Mit Wolle und Nadel in die Zeit nach dem Lockdown
Foto: Mandy Thielemann

Mit Wolle und Nadel in die Zeit nach dem Lockdown

Evangelische Christusgemeinde startet Strick-Projekt

Langsam zeichnet er sich ab, der Weg aus dem Lockdown. Doch wie können Menschen das eingeübte „Social Distancing“ überwinden? „Komm, wir stricken uns zusammen“ lautet die Antwort der Evangelischen Christusgemeinde Brauweiler-Königsdorf.

Basierend auf einem Projekt der Remscheider Künstlerin Ute Lennartz-Lembeck soll in den kommenden Wochen ein „Zelt der Begegnung“ entstehen. „Jeder kann mitmachen“, erläutert Pfarrer Christoph Nötzel, der das Projekt angestoßen hat. Aus 1.200 gestrickten oder gehäkelten Quadraten von je 15 mal 15 Zentimetern Größe entsteht ein Tipi.

Das Tipi, ein Zelt der Begegnung

Das Zelt der Begegnung spiegelt Vielfalt und Verbundenheit der Menschen wider.

Das luftige Zelt spiegelt so die Vielfalt und gleichzeitig die Verbundenheit der Menschen wider – nicht nur aus der Gemeinde. „Das Zelt zeigt nicht nur, wie jeder Einzelne gestrickt ist, es verbindet auch Menschen aus den Orts- und Kirchengemeinden, Vereinen und Gruppen“, so Nötzel.

Das Projekt ist Teil der „Urban Knitting“-Bewegung, seit Montag, 1. März 2021, gestartet und wurde bereits an über 40 Orten weltweit umgesetzt.

Mehr erfahren

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Christusgemeinde, www.ev-christusgemeinde.de, den Schaukästen sowie im aktuellen Gemeindebrief sowie u. a. in der Christuskirche Königsdorf, Pfeilstr. 40 und der Gnadenkirche Brauweiler, Friedhofsweg 4. Die Kirchen sind täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Das Projekt wird auch im „Social Media“ der Gemeinde begleitet.

Text: Dr. Benjamin Härte/APK
Foto(s): Mandy Thielemann