Der Streit um die Autorität in der Kirche 1519

Vortrag von Athina Lexutt in der Melanchthon-Akademie

Meldung vom 04.07.2019 - bitte beachten Sie, dass terminbezogene Informationen und Hyperlinks veraltet sein können.


04.07.2019, Köln-Südstadt (epk). Andreas Bodenstein alias Karlstadt kam 1519 nach Leipzig, um ein ausgewogenes Streitgespräch mit Johannes Eck aus Ingolstadt zu führen. Martin Luther, der dabei war, um dem Disput zu folgen, wurde es zu bunt und übernahm den Part Karlstadts. Was dann geschah, gehört zu dem Spannendsten und Wichtigsten, das die frühe Reformationsgeschichte zu bieten hat, denn es führte zur Entzweiung von Protestanten und Altgläubigen. In ihrem Vortrag „Als das Tischtuch zerschnitten wurde“ erzählt Professorin Athina Lexutt (Institut für Evangelische Theologie an der Universität Gießen) am Donnerstag, 4. Juli, von 19 bis 21 Uhr, in der Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b, von den Entwicklungen damals und diskutiert die Frage: „Was bedeutet es, wenn die Schrift allein Autorität über Denken und Leben des Christenmenschen hat?“. Die Teilnahme kostet 5 Euro. Eine Anmeldung ist erwünscht.


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