Der Theologe Karl Barth: Ein Leben im Widerspruch

Vortrag von Christiane Tietz in der Melanchthon-Akademie

Meldung vom 25.02.2019 - bitte beachten Sie, dass terminbezogene Informationen und Hyperlinks veraltet sein können.


25.02.2019, Köln-Südstadt (epk). „Ein grauenerregendes Schauspiel für alle nicht Schwindelfreien“: So beschrieb Karl Barth (1886-1968), einer der bedeutendsten Theologen des 20. Jahrhunderts, sein Denken. In einem Vortrag in der Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b, am Montag, 25. Februar, 19.30 Uhr bis 21.15 Uhr, lässt Christiane Tietz das anschauliche Porträt eines Theologen entstehen, der sich selbst als „Gottes fröhlicher Partisan“ bezeichnete, der als Prophet und genialer Geist verehrt und als Kritiker gefürchtet wurde. Karl Barths Leben verläuft im Widerspruch gegen den theologischen Mainstream, gegen den Nationalsozialismus und privat, unter einem Dach mit Ehefrau und Geliebter, im Widerspruch mit sich selbst. Während sich deutsche Dichter und Denker im Ersten Weltkrieg am Erlebnis von Gemeinschaft und Transzendenz berauschten, trat der Schweizer Theologe allen Versuchen entgegen, in der Kultur oder den eigenen Gefühlen Göttliches zu finden. Die Teilnahme kostet 5 Euro. Eine Anmeldung ist erwünscht.


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