Konfi-Cup KölnSüd 2020: „Nicht alle sind Messi – aber alle sind Gewinner“
Ebenfalls als Held des Tages wurde Torschützenkönig Russel Oseih-Mensa (2.v.r.) gefeiert: Mit 10 von ihm geschossenen Treffern machte ihm in der Einzelwertung absolut keiner etwas vor. Ebenfalls im Bild: Pfarrerin Simone Drensler (3.v.l.) und die Mannschaft Hürth II samt Trainerin.

Konfi-Cup KölnSüd 2020: „Nicht alle sind Messi – aber alle sind Gewinner“

Sechs gemischte Mannschaften aus fünf Gemeinden gaben in der Soccer Arena „Kautz“ alles, was sie in den Beinen hatten: Im Kampf um den Konfi-Cup des Kirchenkreises Köln-Süd 2020 bemühten sich die Konfirmanden aus Sindorf nach Kräften, ihren Sieg des vergangenen Jahres zu verteidigen – und scheiterten letztlich an mächtig starken Hürthern. Pfarrerin Simone Drensler litt mit allen mit, bei denen es nicht fürs höchste Treppchen reichte, stellte bei der Pokalübergabe aber klar: Ein Lionel Messi können nicht alle sein. Aber Gewinner sind sie alle.

Aufeinander achten

In Vertretung von Stadtsuperintendent und Superintendent des Kirchenkreises Köln-Süd Herrn Dr. Bernhard Seiger hatte Skriba Simone Drensler die Ehre, das Turnier der Konfirmanden mit dem offiziellen Teil zu beenden. Ein so passionierter Fußballfan wie Superintendent Seiger ist Simone Drensler zwar nicht und gab das gleich zu Anfang gern zu. Der Teamgeist und das Konzept einer gut funktionierenden Mannschaft begeistern sie trotzdem und imponieren ihr. „Jeder hat hier mit seinen Talenten einen Platz und Gewinner seid ihr alle!“ Zusammenhalt wird belohnt. „Wenn ihr aufeinander achtet und in Kontakt bleibt, könnt ihr als Team den Pott holen. Das gilt für alle Lebenssituationen – es ist gut, wenn man gemeinschaftlich unterwegs ist.“

Die Mannschaft aus Bayenthal landete auf Platz 3, knapp hinter dem Titelverteidiger und nun Vize-Meister aus Sindorf. Deutlicher Sieger nach Punkten und mit einer hart kämpfenden Mannschaft auf Platz 1 gelandet, freute sich „Hürth II“ über seine Trophäe. Die Kicker aus Hürth waren mit einer so großen Spielerzahl ins Training gestartet, dass sich die Konfirmanden eigenständig in zwei Mannschaften aufgeteilt hatten.

  und gemeinsam den Pott holen

Ehre, wem Ehre gebührt: „Davor, dass unsere Schiedsrichter in jeder Lage einen kühlen Kopf bewahren habe ich Hochachtung“, betonte Pfarrer Hendrik Schnabel. Julia Körfgen und Jonas Ditscheid hatten die ab dem späten Vormittag stattfindenden Spiele souverän und gekonnt gepfiffen, unterstützt von Laura Özbey und Jil Klinker als „Best Boy“. „Dennis Jakob stand den Spieltag über als Sanitäter bereit“, ergänzte Jugendreferentin Siggi Schneider. „Schön, dass er völlig umsonst hier war. Aber wir haben uns viel besser gefühlt mit ihm in der Hinterhand.“

Als gemeinschaftlicher Event soll der Konfi-Cup eine Brücke zwischen dem „lehrenden“ Teil des Konfirmandenunterrichts und der aktiven Jugendarbeit schlagen, hatte Dr. Bernhard Seiger im Rahmen der Preisverleihung 2019 erklärt. Zeitgleich zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Köln hatte er sich dafür stark gemacht, den Cup ins Leben zu rufen.

Text: Claudia Keller
Foto(s): Claudia Keller