Kirchliche Arbeit wird sichtbar

Kirchliche Arbeit wird sichtbar

Der Evangelische Kirchenverband zeigt seit Anfang der Woche, was „evangelisch leben in Köln und Region“ für ihn bedeutet. Für die evangelische Kirche in Köln bedeutet dies: „Horizonte öffnen – ein Leben lang“, „Zuhören – ohne Vorbehalte“ und „Da sein – Nächstenliebe leben“.

Seit Anfang dieser Woche sind drei Plakatmotive auf Litfaßsäulen in der Stadt zu sehen. Die Plakate stellen das Selbstverständnis der evangelischen Kirche in Köln dar und zeigen exemplarische auch drei Arbeitsbereiche, die häufig nicht unmittelbar mit kirchlicher Arbeit in Verbindung gebracht werden.

Bei diesen Arbeitsbereichen handelt es sich um die Melanchthon Akademie, die Evangelische Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und um die Diakonie Köln und Region. Eine Übersicht über alle Ämter und Einrichtungen des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region finden Sie hier.

Haben Sie unsere Plakate schon entdeckt? Wir freuen uns, wenn Sie uns zeigen, wo sie Ihnen begegnet sind. Schicken Sie uns gerne Ihr Foto an pressestelle@kirche-koeln.de oder teilen Sie es bei Facebook, Instagram und Twitter mit uns! #KircheKoeln


„Horizonte öffnen – ein Leben lang“

Melanchthon Akademie

Die Melanchthon-Akademie ist die Stadtakademie des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. Zugleich erfüllt sie die Aufgaben eines Erwachsenen-Bildungswerks nach den Richtlinien des Weiterbildungsgesetzes NRW durch ihr umfangreiches Bildungsprogramm. Brückenschläge zur Arbeitswelt, Hilfestellungen für bildungsbenachteiligte Menschen, Genderorientierung, Sprachenbildung, ökumenische Orientierung, das interreligiöse und jüdisch-christliche Gespräch, die christlich-muslimische Begegnung, Medienbildung und gesellschaftspolitische Urteilsbildung – so lauten einige Begriffe der Programmatik der Akademie.

Mit Vortrags- und Seminarräumen, einem Tanz- und einem Multimediaraum und einer Gartenanlage bietet die Akademie in der Kölner Südstadt eine moderne Ausstattung. Die Veranstaltungen sind offen für alle – hier wird nicht nach Religionszugehörigkeit oder Kirchenmitgliedschaft gefragt. Das halbjährliche Programmheft ist kostenlos und kann per E-Mail oder telefonisch angefragt werden.


„Zuhören – ohne Vorbehalte“

Evangelische Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Ratsuchende treffen in der Evangelischen Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf ausgebildete Fachkräfte, die neben ihrem Grundberuf als diplomierte PsychologInnen, SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, HeilpädagogInnen, PfarrerInnen und JuristInnen über eine oder mehrere therapeutische Zusatzqualifikationen und langjährige Berufserfahrung verfügen. Die Beratungsstelle ist Trägerin von drei Einrichtungen: in der Kölner Innenstadt, in Frechen und in Bensberg. Sie steht allen Ratsuchenden offen – unabhängig von Nationalität, sexueller Identität und Weltanschauung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht. Alle Beratungen und therapeutischen Angebote sind kostenfrei.

Kinder und Jugendliche haben Fragen und Probleme – und wissen oft nicht, an wen sie sich wenden können. Ehepartner kommen mit Schwierigkeiten und Spannungen in ihrer Partnerbeziehung nicht allein weiter. Sorgerechts-Fragen nach einer Trennung, Probleme in der Kindererziehung, Trauer um einen Verstorbenen, allgemeine Krisensituationen… Es gibt zahlreiche familiäre und persönliche Konflikte. Hier kann die Evangelische Beratungsstelle Hilfestellung leisten.

Eine unerwartete Schwangerschaft kann widersprüchliche Gefühle und Einstellungen wecken, die von der Bejahung bis zur Ablehnung der Schwangerschaft reichen können. Die Kölner Beratungsstelle bietet ergebnisoffene Gespräche an, wenn ein Schwangerschaftsabbruch in Erwägung gezogen wird. Sie unterstützt Ratsuchende bei einer verantwortlichen Entscheidungsfindung und berät in rechtlichen und finanziellen Fragen im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft.


„Da sein – Nächstenliebe leben“

Diakonisches Werk Köln und Region gGmbH

Die Diakonie ist der soziale Dienst der Evangelischen Kirche. Schon das Wort „Diakonie“ zeigt das Selbstverständnis der Einrichtung: Es stellt den Dienst am Nächsten in den Mittelpunkt der Arbeit und macht – wenn nötig – öffentlich auf soziale Missstände aufmerksam.

Kinder in sozialen Brennpunkten, Jugendliche und Familien, Flüchtlinge, Migrantinnen und Migranten, wohnungslose und straffällig gewordene Frauen und Männer, Menschen mit geistiger oder körperlicher Behinderung – sie alle und viele andere finden in den verschiedenen Fachdiensten und Einrichtungen des Diakonischen Werks professionelle Hilfe. Das Diakonische Werk bietet als örtlicher Wohlfahrtsverband seine Hilfen in Köln, im Rheinisch-Bergischen Kreis und im Rhein-Erft-Kreis an.

Text: APK
Foto(s): APK