Kirche und Diakonie – ein Spannungsverhältnis mit moralischen Untertönen



Kirche und Diakonie – ein Spannungsverhältnis mit moralischen Untertönen

Vortrag von Prof. Dr. Uwe Becker am Dienstag, 4. Juni 2019, um 19:30 Uhr in der Kölner Melanchthon-Akademie

Das Verhältnis von Kirche und Diakonie ist nicht immer leicht, auch in der Vergangenheit war es nicht immer von einvernehmlicher Stimmung begleitet. Auch die gegenwärtigen Entwicklungen sind für beide herausfordernd. Viele diakonische Arbeitsbereiche wachsen. Dies liegt auch daran, weil die verfasste Kirche angestammte Arbeitsbereiche wie zum Beispiel die Altenhilfe und Kindertagestätten an diakonische Einrichtungen in gemeinnütziger Trägerschaft abgibt. Auf der anderen Seite geht die Zahl der Kirchenmitglieder zurück. Ist hier die Evangelische Kirche noch in der Lage, ihren behaupteten Anspruch als „Volkskirche“ aufrechtzuerhalten? Wird das Verhältnis zwischen Diakonie und Kirche perspektivisch immer spannungsreicher?  Oder gibt es Chancen und Praxismodelle hin zu einer „geschwisterlichen Einheit“?

Diese Fragen wird Dr. Uwe Becker, Professor für Diakoniewissenschaft, Sozialethik und Verbändeforschung an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (Bochum), am Dienstag, dem 4.Juni 2019, um  19:30 Uhr in seinem Vortrag zum Thema in der Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24 b, 50678 Köln, ansprechen und versuchen diese zu beantworten. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter: www.melanchthon-akademie.de

Text: APK
Foto(s): Melanchthon-Akademie