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Der Kreissynodalvorstand des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch während der Synode am 8. November 2025

Jetzt ist Zeit – Kirche im Wandel: Nachrichten von der Herbstsynode des Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch

v.l. Christiane Averbeck und Tim Herzog

„Jetzt ist Zeit, uns geistlich einzustimmen auf das, was vor uns liegt“, eröffneten Pfarrerin Christiane Averbeck aus Kalk-Humboldt und Pfarrer Tim Herzog aus Bergisch Gladbach den Abendmahlsgottesdienst in der Kartäuserkirche zur Herbstsynode des Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch. In ihrer gemeinsamen Predigt legten sie das Jesus-Wort „Liebt eure Feinde, tut wohl denen, die euch hassen; segnet, die euch verfluchen, bittet für die, die euch beleidigen (…)“ (Lukas 6,27-35) aus. 

„Wenn die Welt so wäre, dann wäre sie wirklich sehr anders.“

„Liebt eure Feinde“ – je länger sie darüber nachdenke, desto mehr Fragen habe sie, so Averbeck. Konfis in Kalk hätten etwas ratlos auf diesen Satz geschaut: „Das macht doch keinen Sinn.“ Doch eine Jugendliche habe festgestellt: „Aber wenn die Welt so wäre, dann wäre sie wirklich sehr anders, wenn Menschen so leben würden.“ Averbeck und Herzog warben dafür, in dieser Thematik mutig zu sein und Rollen und Bilder zu überdenken. Schließlich nannten sie Feindesliebe einen Gamechanger. Die Kollekte in Höhe von über 367 Euro ist für das Ökumenische Netzwerk Asyl in der Kirche in NRW e.V. mit Sitz in Köln bestimmt.

Dank an den Kreiskantor Thomas Wegst

Thomas Wegst

Den Gottesdienst musikalisch mitgestaltet hatte Thomas Wegst. Zum 31. Dezember scheidet der Kreiskantor aus diesem Amt aus. Superintendentin Kerstin Herrenbrück dankte ihm im Namen der Synodalen herzlich für sein langes, umfangreiches Wirken im und für den Kirchenkreis.  Man werde ihn in dieser Aufgabe vermissen, dürfe ihn – „ein kleiner Trost und ein großes Geschenk“ – aber als Musiker der Kirchengemeinde Porz noch eine Weile im Kirchenkreis behalten, sagte Herrenbrück. Er trainiere sich jetzt schon ein bisschen im Loslassen, so Wegst.

Mitte 2027 verlasse er die Porzer Kirchengemeinde. 

74 stimmberechtigte Mitglieder der Kreissynode

Zur Eröffnung der Synode mit 74 stimmberechtigten Mitgliedern und weiteren Gästen im Haus der Evangelischen Kirche in der Kölner Südstadt nahm Superintendent Torsten Krall Jesu Aufforderung „Liebt eure Feinde“ auf. Er empfand diese in der Predigt verständlich dargelegt, ohne dass die Liturgen es hätten „übergriffig“ werden lassen. „Wir sollten bei uns anfangen.“ Die Mitglieder des flächenmäßig umfangreichen und strukturell vielfältigen rechtsrheinischen Kirchenkreises beschrieb er als ein buntes Völkchen. „Uns verbindet die Aufgabe, in unserer Kirche Verantwortung zu übernehmen.“

Werbung für den Evangelischen Kirchentag 2027 in Düsseldorf

Martin Kran zum Kirchentag

Der Synodalälteste und Ehrenamtskoordinator Dr. Thomas Dräger moderierte die Vorstellung des nächsten Deutschen Evangelischen Kirchentages (DEKT). Die 40. Auflage findet vom 5. bis 9. Mai 2027 in Düsseldorf statt. Das Motto lautet „Du bist kostbar“. Martin Kran vom landeskirchlichen Team, das „als Scharnier dient zwischen dem Kirchentags-Verein und der gastgebenden Landeskirche“, informierte über den Stand der Vorbereitungen und die Mitwirkungsmöglichkeiten. Er warb insbesondere für ein ehrenamtliches Engagement. Die Gruppe der Helfenden, circa 4.000 bis 5.000 Menschen, ermögliche erst den Kirchentag. Grüße richtete er aus von Susanne Hermanns. Sie sei lange im Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch aktiv gewesen und nun eine der beiden Beauftragten im landeskirchlichen Team.

Grußwort von Oberkirchenrätin Wibke Janssen 

Oberkirchenrätin Wibke Janssen

In ihrem Grußwort seitens der rheinischen Landeskirche bezog sich Oberkirchenrätin Wibke Janssen auf den Hebräerbrief, dessen Verfasser die große Zahl an Glaubenszeugen als Wolke verbildlicht. Janssen sprach von einer Wolke aus Zugvögeln, die „deutlich gemeinschaftlich unterwegs“ seien in einer Verbindung von Kraft und Anmut, Gelassenheit und Schwung. Diese wünsche sie sich auch für die kirchliche Gemeinschaft, um den Herausforderungen zu begegnen. Oder sie könne als störende Gewitterwolke unterwegs sein, auf die Straße gehen und unangenehme Themen ansprechen.

Gebäudebedarfsplanung  2027/2035 und Gemeindemitgliederentwicklung

Gemeindegliederentwicklung im Kirchenkreis 1975 – 2024

Landeskirchliche Beschlüsse verpflichten Kirchenkreise zu einer kreiskirchlichen Gebäudebedarfsplanung. Danach müssten die Gebäude, die nach dieser bis zum 31. Dezember 2027 vorzulegenden Bedarfsplanung benötigt würden und mittel- und langfristig finanziert werden könnten, bis 2035 klimaneutral ertüchtigt werden, hieß es auf der Synode. Die für den Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch bereits ermittelten grundlegenden Daten würden nun ausgewertet und die erstellten Gebäudesteckbriefe den Presbyterien zur Verfügung gestellt. „Am 31. Januar 2026 finden Regionen-Workshops statt, bei denen jeweils zwei Vertreter*innen der Gemeinden einer jeden Region gemeinsam in die Auswertung gehen.“ Nutzungszeiten allein seien kein Argument für Abriss oder Erhaltung von Gebäuden, gab Krall zu bedenken. 

Die Gemeindegliederentwicklung falle in den vier Regionen sehr unterschiedlich aus, konstatierte Krall. Ebenso wichen der Altersdurchschnitt und die Altersverteilung deutlich voneinander ab. „Die Gemeinden stehen vor ganz unterschiedlichen Herausforderungen.“ 

Beteiligung an ev-angel-isch gGmbH beschlossen

Manguela Fokuhl

Die von den Kirchenkreisen Köln-Nord und Köln-Mitte gegründete ev-angel-isch gGmbH ist auch im Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch tätig. Beispielsweise als Trägerin von Offenen Ganztagsschulen (OGS). Daher beriet der Kreissynodalvorstand (KSV) über eine Beteiligung des Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch an der gemeinnützigen Gesellschaft. Als Ergebnis der Gespräche wurde die Beteiligung mit einem Anteil am Stammkapital in Höhe von 6.250 Euro vereinbart. Die Kreissynode stimmte nun dieser Beteiligung und dem Gesellschaftsvertrag zu.

„Zentrales Kirchenasyl im Kirchenkreis“ beschlossen

Sebastian Baer-Henney

Die Zustimmung der Kreissynode erfolgte ebenso für den Beginn des Projekts „Zentrales Kirchenasyl im Kirchenkreis“ gemäß dem vorgelegten Konzept. Es sieht vor, dass in Kooperation mit dem linksrheinischen Projekt „Zuflucht – Zentrum Kirchenasyl“ der Kirchenkreis Träger des auf drei Jahre befristeten Projekts wird. Dabei sollen Räume des Kirchenkreises im Verwaltungshaus in Buchheim genutzt werden. Die entstehenden Kosten von jährlich circa 40.000 € sollen zum Teil durch Spenden und Kooperationen refinanziert werden. Skriba Pfarrer Sebastian Baer-Henney: „Wenn die einzelnen das nicht wuppen können, dann wäre es doch schlau, das zusammen zu machen.“ Da man in zwei Wohnungen bis zu zehn Menschen unterbringen wolle, brauche man für die Koordination der Ehrenamtlichen eine hauptamtliche Kraft, reagierte Krall auf Fragen nach Notwendigkeiten. 

Bericht der Superintendentin Kerstin Herrenbrück und des Superintendenten Torsten Krall

Superintendentin Kerstin Herrenbrück

Ohne Reformation gäbe es uns nicht, sagte Superintendentin Kerstin Herrenbrück anfangs ihres Berichtes. „Sie war und bleibt Geschenk und Segen.“ Evangelische Christinnen und Christen verstünden Reformation vor allem als Auftrag. „Sie ist Auftrag, hinzuschauen, hinzuhören, zu prüfen, was in Kirche noch zeitgemäß ist. Sie ist Auftrag, sich immer wieder neu in die Beziehung mit Gott zu begeben, fragend, suchend, vertrauend.“ Ebenso sei sie Auftrag zu Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung, also auch Auftrag, politisch zu sein.

„Reformation ist Mut zur Veränderung, wo es nötig erscheint oder einfach nötig ist“, so die Pfarrerin. Reformation sei ein Getragen-Sein von der Hoffnung, dass Neues wachsen und es gut werden könne.

„Wir merken alle, dass es offenbar gerade wieder Zeit ist für einen größeren Reformprozess in unserer Landeskirche und auch in allen Landeskirchen der EKD.“ Kirche brauche Reformation. Dies zeigten mehr als deutlich viele Themen, Fragen und Diskussionen auch in der heutigen Versammlung.

Dabei werde immer wieder deutlich, dass es nur gemeinsam gehe: „Auf allen Ebenen und über alle Ebenen hinweg, in denen wir in der Kirche unterwegs sind.“ Die Gemeinschaft im Glauben benannte Herrenbrück als das, „was uns trägt“. Sie ging etwa ein auf das be-geisternde gemeinschaftliche Feiern des 250jährigen Jubiläums der Evangelischen Kirchengemeinde Bergisch Gladbach. Auf das Feiern von Ordinationen von fünf Prädikantinnen und Prädikanten und einer Pfarrerin. Herrenbrück sprach davon, wie wichtig es sei, „dass Kirchenleitung immer wieder gespiegelt bekommt, was bei den Menschen vor Ort oben aufliegt, und dass „Sie als Gemeindemenschen spüren, dass da – ohne Interessenskonflikte wegreden zu wollen – schon auch Dinge auf den Weg gebracht werden, die für die Gemeinden in ihren unterschiedlichen Formen vor Ort hilfreich sind und die uns dienen“.

Angesichts von Mitgliederschwund stelle niemand die Frage, ob Kirche sich verändern müsse. Auch nicht angesichts der FORUM-Studie, „die aufgedeckt hat, wie sehr manche unserer Strukturen es möglich gemacht haben und machen, dass Menschen, und insbesondere Kinder und Jugendliche, aber auch andere Personen sexualisierte Gewalt in kirchlichen Räumen und durch Kirchenmenschen erfahren haben und leider auch immer noch erfahren“.

Im Evangelischen Kirchenverband Köln und Region werde gerade mit Menschen aus allen vier Kölner Kirchenkreisen ein neues Schutzkonzept erarbeitet. Es solle für den Verband und die Kirchenkreise gelten. Die Presbyterien hätten die Möglichkeit, das neue Schutzkonzept für ihre Gemeinde zu übernehmen und anzupassen.

Superintendent Torsten Krall

„Warum gibt es uns eigentlich als KSV? Wenn er denn nicht in der Kirchenordnung stehen würde, warum müsste man ihn erfinden?“ Diesen Fragen, so Torsten Krall in seinem Bericht, sei der neue KSV unter der Begleitung von Katharina Haubold nachgegangen. Krall stellte das erarbeitete Leitmotto vor: „Wir glauben, dass Kirche ein lebendiger Raum ist, in dem das Evangelium wirksam bleibt. Deshalb gestalten, begleiten und leiten wir Veränderungen, damit Gemeinden und Mitarbeitende zukunftsfähig bleiben und die Geistkraft Gottes Wirk-Raum findet.” Insgesamt habe man neun Maßstäbe und Ziele formuliert, an denen man die Arbeit des KSV messen lassen wolle. Dazu zählen erstens „Begleiten, beraten, unterstützen: Wir stehen Gemeinden zur Seite, um sie aktiv auf ihrem Weg zu begleiten und zu stärken.“ Zweitens wolle man „vermitteln und vernetzen: Wir fördern den Austausch zwischen Gemeinden und Verantwortlichen, um Synergien zu schaffen.“

Zudem wolle man Rahmenbedingungen so gestalten, „dass Gemeinden sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können“. Man wolle dabei helfen, „Perspektiven zu erweitern und innovative Wege zu finden“. Der KSV ziele darauf ab, nicht hierarchisch zu agieren, sondern unterstützend „vorne und dahinter“ – um den Rücken freizuhalten – zu stehen. Man verfolge „Aufsicht mit Augenmaß: Wir sorgen für Ordnung und Struktur, ohne zu bevormunden“. Es gehe darum, „Kirche anschlussfähig machen: Wir entwickeln die Kirche weiter, damit sie relevant und zukunftsfähig bleibt“. Es gelte, „Erfahrungsaustausch und Innovation zu fördern, Räume für Dialog und neue Ideen zu schaffen“. Schließlich fungiere die „theologische Überzeugung als Grundlage: Unser Handeln basiert auf einer tiefen theologischen Verwurzelung“.

Als KSV wolle man nicht den Mangel verwalten: „Hätte Luther nur den Mangel verwaltet, gäbe es uns nicht.“ Aber es gebe die Evangelische Kirche, „weil sie sich bewegen lässt. Weil sie sich mitnehmen lässt von diesem Gott, der spätestens seit 2000 Jahren sich sichtbar zu den Menschen aufgemacht hat.“ Seit 1517 gehöre der Wandel zu unserer DNA und vielleicht auch zu unserer Kernkompetenz, stellte der Superintendent fest.

„Handreichung für ein gutes Miteinander“ in der Kirchenmusik

Manguela Fokuhl

Die Synodalälteste Manguela Fokuhl informierte über eine „Handreichung für ein gutes Miteinander“ von Presbyterien, Pfarrpersonen und Kirchenmusiker*innen. Sie soll helfen, Zuständigkeiten klar zu regeln, gut zu kommunizieren und so Kirchenmusik als integralen Teil von Gottesdienst, Gemeindeleben und Öffentlichkeitsarbeit zu stärken. Fokuhl betonte, dass sich alle Beteiligten auf Augenhöhe begegnen müssten. Wichtig sei ein guter, verlässlicher Austausch, um Wege „klar zu machen und zu überprüfen“. Angestoßen haben dieses Projekt laut Herrenbrück die Kantorinnen und Kantoren im Kirchenkreis. Erarbeitet wurde die „Handreichung“ auf Initiative des Kreissynodalvorstandes durch eine AG, zu der Frau Fokuhl als KSV-Mitglied, Herr Wegst als Kreiskantor, Frau Brandt und Frau Lenk als zwei Kantorinnen im Kirchenkreis und Frau Herrenbrück als Superintendentin gehörten. Die Kreissynode beschloss die vorgelegte „Handreichung“ als Empfehlung und Hilfe für die Beteiligten.

Antrag: Arbeitsstelle für geistlichen Aufbruch in der Landeskirche

Janneke Botta

Beschlossen hat die Kreissynode die Weiterleitung eines von „Kalk Kennen“ (Tsegya Hagos/Tobias Diekmeyer) und „Mütopia“ (Katharina Haubold/Janneke Botta) konzipierten Antrags an die Landessynode. In diesem wird beantragt, dass die Landessynode die Einrichtung einer Arbeitsstelle für geistlichen Aufbruch in der Landeskirche beschließen möge. Damit sollen innovative Ausdrucksformen von Kirche als beständige Expertise in der Landeskirche implementiert werden.

Feststellung des Jahresabschlusses 2022 und Entlastung für den Jahresabschluss 2023

Marcel Cossijns

Die Synodalen stellten einstimmig den Jahresabschluss des Kirchenkreises zum 31.12.2022 mit einer Bilanzsumme von 6.921.675,35 Euro und einem positiven Bilanzergebnis von 437.331,99 Euro unter Berücksichtigung der Entnahmen aus Rücklagen in Höhe von 36.219,12 Euro und der Einstellung in Rücklagen in Höhe von 12.291,82 Euro, sowie einem Jahresüberschuss in der Ergebnisrechnung in Höhe von 413.404,69 Euro fest. Ebenso einstimmig wurden auf der Grundlage des festgestellten Jahresabschlusses 2023 und der vorgelegten Entlastungsempfehlung der Rechnungsprüfungsstelle die an der Ausführung des Haushalts Beteiligten entlastet.

Personalien

Torsten Krall und Bernd Flamming

Aus persönlichen Gründen hat der stellvertretende Synodalälteste Jörg Schröder sein Amt niedergelegt. Die Synode wählte als Nachfolger Hans Pfau aus der Kirchengemeinde Porz-Wahn-Heide. 

Niedergelegt hat Bernd Flamming seine gemeinsam mit Pfarrer Andreas Daniels ausgeübte Synodalbeauftragung für Prädikant*innen. Für Flamming wurde Bernd Franzen aus der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll in diese Synodalbeauftragung berufen.

Zurückgetreten ist Jörg Schröder als Vorsitzender des Finanzausschusses des Kirchenkreises. Als sein Nachfolger wurde der bisherige stellvertretende Vorsitzende Marcel Cossijns aus der Ev. Kirchengemeinde Porz berufen. Neue stellvertretende Vorsitzende des Finanzausschusses ist Katja Gärtner aus der Ev. Kirchengemeinde Bergisch Gladbach.

Nächste Synode am 12. Juni 2026

Die nächste Kreissynode des Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch findet statt am Freitag, 12. Juni 2026, im Bürgerzentrum Steinbreche in Refrath.

Mehr Fotos und Impressionen von der Kreissynode

Text: Engelbert Broich
Foto(s): Engelbert Broich/APK