Altenberger Dom: Ökumene in der simultan genutzten Kirche

Der Altenberger Dom ist einziges ökumenisch genutztes Gotteshaus des Evangelischen Kirchenverbands Köln und Region und eine der wenigen „Simultankirchen“ Deutschlands, was bedeutet: Von Katholiken und Protestanten wird der Altenberger Dom gleichermaßen als Kirche genutzt. Darüber hinaus ist die ehemalige Zisterzienserkirche weit über das Bergische Land hinaus für sein herausragendes kirchenmusikalisches Angebot bekannt. Die Evangelische Kirchengemeinde Altenberg hat sich mit der evangelischen Gemeinde des benachbarten Bergisch Gladbacher Ortsteil Schildgen zur Evangelischen Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen zusammengeschlossen.

Altenberger Dom: Simultankirche im Evangelischen Kirchenverband Köln und Region

AntoniterCityKirche Köln

Mitten auf der Kölner Schildergasse befindet sich die AntoniterCityKirche. Rund 20.000 Menschen gehen stündlich hier vorbei. Viele nutzen die täglich geöffnete evangelische Kirche, in deren Nordschiff sich Barlachs Skulptur „Der Schwebende“ befindet, als stillen Ort: zum Gebet, zum Entzünden einer Kerze, zur inneren Einkehr. Neben dem „Schwebenden“ beherbergt die Kirche noch zwei weitere Barlach-Werke: den „Lehrenden Christus“ und „Kruzifix II“. Mit den 10-Minuten-Andachten wird verlässlich werktags um 18 Uhr ein spirituelles Angebot bereitgestellt. Sonntagsgottesdienste finden in der Regel ab 10 Uhr und ab 18 Uhr statt. Das Angebot umfasst aber noch viel mehr – beispielsweise die „AntoniterCityTours„. Wer Fragen rund um die evangelische Kirche in Köln und der Region hat, ist im „Schaufenster“ des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, in der Evangelischen Informationsstelle im CityPavillon genau richtig. Dort gibt es Beratung zu allen Fragen rund um Themen wie Kirchenmusik, Gottesdienste, Kircheneintritt, Seelsorge und Beratung, Amtshandlungen, Bildung und Kultur. Auch die Kircheneintrittsstelle ist im Pavillon der AntoniterCityKirche zu finden.

Evangelische Gemeinde Köln

Christuskirche Brühl

Die Christuskirche Brühl wurde zwischen 1951 und 1954 errichtet. Ihre Vorgängerin, ein im neugotischen Stil gehaltener Kirchenbau von 1888, war an derselben Stelle 1945 durch einen Bombenangriff zerstört worden. Sie bildet mit ihren direkten „Nachbarn“ Schloss Augustusburg und dem Max-Ernst-Museum einen besonderen Anziehungspunkt für Gäste der Stadt Brühl. Heute präsentiert sie sich als ein in weißem Putz gehaltener klassischer Kirchenbau, künstlerisch ausgestaltet von Helmut Uhrig. 1985 baute die Orgelbaufirma Weimbs, Hellenthal, die Orgel auf der Empore über dem Eingang ein, seitdem finden regelmäßige Orgelkonzerte statt. Auch für andere musikalische Veranstaltungen wie zum Beispiel die Brühler Schlosskonzerte ist sie ein beliebter Aufführungsort – bis zu 500 Personen finden in ihr Platz.

Evangelische Kirchengemeinde Brühl

Gnadenkirche Bergisch Gladbach

Die Gnadenkirche Bergisch Gladbach bildet den Mittelpunkt eines mittlerweile recht großen evangelischen Zentrums „am Quirlsberg“: mit dem Mehrgenerationenhaus, dem Jugendtreffpunkt Q1 und vielen weiteren Angeboten der Gemeinde, zu denen beispielsweise auch die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen zählt. In der Gnadenkirche gibt es außerdem regelmäßig verschiedene kulturelle Angebote, Gastspiele, Konzerte und Ausstellungen. Als „Offene Kirche“ bietet das Bergisch Gladbacher Gotteshaus montags bis freitags von 8 Uhr bis 17 Uhr, sonn- und feiertags von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr die Möglichkeit, in Stille nachzudenken, zu beten oder eine Kerze anzuzünden.

Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach

Kartäuserkirche Köln-Südstadt

Die Kölner Kartäuserkirche in der Südstadt blickt auf eine fast 700-jährige Geschichte zurück. 1334 wurde dort eine Ordensniederlassung der Kartäusermönche gegründet. Seit 1922 ist die Kirche des im Zuge der Säkularisation aufgelösten Klosters evangelische Pfarrkirche.  Ursprünglich am Stadtrand, unmittelbar an der mittelalterlichen Stadtmauer gelegen, befindet sie sich heute im Herzen Kölns. Die Stadt ist rund um die Anlage gewachsen. Nach Zeiten der Zweckentfremdung und Zerstörung ist die Kartäuserkirche heute wieder ein Gotteshaus und wird gern für Hochzeiten genutzt.

Evangelische Gemeinde Köln

Kulturkirche Bedburg

Einmal im Monat wird die evangelische Friedenskirche von Bedburg zur Kulturkirche Bedburg. Da gibt es „Raum für Zeit und Sinne“, Lesungen und immer wieder Musik. Näheres dazu auch auf den Seiten der Evangelischen Kirchengemeinde Bedburg-Niederaußem-Glessen.

Evangelische Kirchengemeinde Bedburg-Niederaußem-Glessen

Kulturkirche Köln in Nippes

Die Kulturkirche Köln – das ist „die andere Seite der evangelischen Kirche in Köln-Nippes“: Die Lutherkirche der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Nippes wird regelmäßig zum kulturellen Veranstaltungsort, der Konzerten, Events, Lesungen, Comedy und Kabarett, Film und Kunst einen neuen Rahmen gibt. Diese Kultur-Termine sind keine Religions-Veranstaltungen – aber sie sollen Menschen einen Raum bieten, in dem sie auf intensive, persönliche und innovative Art Kulturevents gemeinsam erleben können. Mit dem Erlös aus den Kulturveranstaltungen wird die Gemeindearbeit, vorwiegend die Jugendarbeit, unterstützt. Ehrenamtliche Kräfte und Sponsoren ermöglichen das ambitionierte Projekt.

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Nippes

Lutherkirche, Köln-Südstadt

Die Vielfalt der Angeote der Lutherkirche in der Kölner Südstadt ist so riesig (nachzulesen auf den Internetseiten der Kirche), dass hier nur der Kirchraum aus Sicht von Lutherkirchen-Pfarrer Hans Mörtter beschrieben sein soll: „In diesem Raum entstehen teilweise schwierige Situationen, bei denen man fast den Atem anhält – da steht zum Beispiel eine Urne oder ein Sarg in diesem Raum – und dann irgendwann findet dort die Karnevalsfete oder der Tangogottesdienst statt. Manchmal denke ich, atmet hier noch jemand? Soviel spirituelle Dichte lässt dieser Raum zu. Dieser Kirchenraum ist auch darum ein dialogischer Raum, weil er Begegnungen ermöglicht, erst einmal mit mir selbst und dann darüber hinaus. Ich kann darin frei sein und loslassen und damit empfänglich werden. Kirchenraum als Werkstatt – so entstand auch das Wandbild hinter dem Altar, das den Raum prägt. Der Maler Christos Koutsouras hat sich schon vor dem Bild in gemeinsamen Gesprächen mit Themen wie Erde, Blut, Versöhnungsritus und Opfer beschäftigt. Der Prozess des Malens von diesem Altarbild geschah immer im Dialog mit dem Ort. Ohne den Ort wäre das Bild so nicht entstanden.“

Evangelische Gemeinde Köln

Offene Friedenskirche in Köln-Mülheim

Unter den Stichworten „Kontemplation – Kommunikation – Kunst“ lädt die Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein im Rahmen der „Offenen Friedenskirche“ zu Begegnungen und Auseinandersetzungen mit unterschiedlichen Inhalten ein. Es finden Konzerte, Ausstellungen, Lesungen, Filmnächte, Klangcollagen, Diskussionen und Gottesdienste in neuer Form statt. In der „Offenen Friedenskirche“ finden Menschen Angebote, die über die traditionellen Arbeitsgebiete der Kirche hinausgehen.

Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein

Trinitatiskirche Köln: Kultur und Event, private oder gewerbliche Nutzung

Die Trinitatiskirche in der Kölner Innenstadt, am Filzengraben 4, ist die Verbandskirche des Evangelischen Kirchenverbands Köln und Region und wurde 1860 nach Entwürfen des Oberbaurats Friedrich August Stüler erbaut. Sie war der erste, nur für den „protestantischen Kultus“ errichtete Kirchraum Kölns, ein repräsentatives Gotteshaus für evangelische Christinnen und Christen. Friedrich Wilhelm IV. wünschte sich von seinem Architekten für den später auch „evangelischer Dom“ genannten Kirchbau einen „neuen Stil als Ausdruck eines bewussten Protestantismus“ – genau das wurde realisiert. In der Trinitatiskirche werden alle wichtigen Gottesdienste des Evangelischen Kirchenverbands Köln und Region, wie etwa die Reformationsfeiern, gefeiert, bis 2008 fanden dort auch die zentralen Kunstausstellungen des Verbands statt.  2010 feierte die Trinitatiskirche ihr 150-jähriges Bestehen: Das Jubiläum wurde zum „Neubeginn“: Statt des bisherigen Provisoriums erklingt nun die aus Aachen „importierte“ Klais-Orgel „opus 1643“. Seither steht diese klangvolle Orgel im Mittelpunkt der vielfältigen kulturellen Angebote, zu denen auch Ausstellung, Lesungen, Vorträge und Führungen gehören. Neu ist, dass die Kirche auch für gewerbliche und private Zwecke gemietet werden kann: Ob für Firmen-Events oder eine ganz große Hochzeitsfeier – alles ist möglich! 

Trinitaiskirche Köln