v.l. Guido Stephan, Geschäftsführer der Antoniter Siedlungsgesellschaft mbH und Stadtsuperintendent Bernhard Seiger



Großzügige „Spenden statt Geschenke“ von ASG-Geschäftspartnern – Hilfe und Unterstützung für Menschen in Not im Diakoniehaus Salierring

Zum siebten Mal bat die Antoniter Siedlungsgesellschaft mbH (ASG) im Evangelischen Kirchenverband Köln und Region ihre Geschäftspartner, auf Weihnachtsgeschenke zu verzichten und stattdessen für ein soziales Projekt zu spenden. Dem Aufruf kamen zu Weihnachten 2019 erfreulich viele Firmen nach, und so kamen 6.180 Euro im Rahmen der Diakoniespendenaktion des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region (EKV) zusammen.

Diakoniehaus Salierring

Das Geld geht an das Diakoniehaus Salierring – eine wichtige Einrichtung in der Kölner Innenstadt für wohnungslose und kranke Menschen in Not, die einen Ort brauchen, an dem sie sich sicher und willkommen fühlen. Hier finden sie Hilfe und Unterstützung und im besten Fall sogar die Perspektive auf ein normales Leben im eigenen Zuhause.
Die ASG, deren großes Anliegen es ist, auch den Menschen ein Dach über dem Kopf zu bieten, die auf dem Wohnungsmarkt keine oder geringe Chancen haben, begrüßt insbesondere Einrichtungen wie das Diakoniehaus Salierring. Deshalb hat die Geschäftsführung der ASG beschlossen, die Summe auf 10.000 Euro aufzustocken. Zusätzlich verdoppelt der EKV jeden gespendeten Cent bis zu einem Gesamtspendenaufkommen von 100.000 Euro.

„Gemeinsam mit unseren Geschäftspartnern konnten wir in den vergangenen Jahren viel Gutes bewirken“, freute sich Guido Stephan, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft. Als kirchliches Unternehmen suche sich die ASG gerne diakonische Projekte für ihre Spendenaktion aus, „denn auch an anderer Stelle arbeiten wir gerne mit unseren diakonischen Partnern zusammen“, so Stephan, als er Stadtsuperintendent Dr. Bernhard Seiger offiziell einen symbolischen Scheck überreichte. Dieser dankte ihm stellvertretend für alle Spender: „Zusammen mit Ihrer Spendensumme haben wir bisher 65.370 Euro erhalten. Wenn der EKV diese Summe verdoppelt, macht das dann schon gut 130.000 Euro, die wir dem Haus Salierring für notwendige Renovierungsarbeiten im Bereich des Hauses – insbesondere was den Sanitärbereich und den Bereich der Krankenwohnungen betrifft – zur Verfügung stellen können. Das ist eine große Ermutigung für diese wichtige Arbeit!“

Noch bis Ende Juli 2020 läuft die Diakonie-Spendenaktion des Kirchenverbandes, und Seiger ermutigte, auch jetzt im Frühjahr noch für das Haus Salierring zu spenden. „Denn die Situation der Obdachlosen ist ja gerade jetzt in der Corona-Situation nicht einfacher geworden, sondern eher komplizierter. Dass Menschen als Kranke betreut werden müssen und sozialarbeiterisch begleitet werden, ist eine ganzjährige Aufgabe. Es wäre schön, wenn wir dafür noch weitere Mittel bekommen können, um diese Arbeit zu stützen“, so der Stadtsuperintendent.

Verbundenheit zur Antoniter Siedlungsgesellschaft

Dass die ASG sich gerade in diesem Projekt so engagiere, passe sehr gut, sagte er, denn die Wohnungsbaugesellschaft kümmere sich um Obdachfragen und auf diese Weise auch um Menschen, die keinen Mietvertrag haben. Das bestätigte auch Guido Stephan: „Als die ASG vor gut 20 Jahren ihr 50-jähriges Jubiläum feierte, haben wir 50.000 DM für das Haus Salierring gespendet, weil wir gerade hier gewisse Berührungspunkte haben. Wir bemühen uns seit Jahren um die Unterbringung von Menschen, die dort bereits ein gewisses Wohntraining hatten. Diese Leute versuchen wir, in unseren Beständen unterzubringen und ihnen so einen festen Wohnsitz zu vermitteln.“
Der EKV sei sehr dankbar, dass die ASG sich auf diese Weise für ein Verbandshaus engagiere, fügte Seiger hinzu. „Da merken wir die enge Verbindung unserer Wohnungsbaugesellschaft mit unserer kirchlichen Arbeit!“


Weitere Infos unter www.diakoniespende-koeln.de.
Ihre Spende können Sie auf folgendes Konto überweisen:
Ev. Kirchenverband Köln und Region
Stichwort: Diakoniehaus Salierring
Kreissparkasse Köln
IBAN: DE10 3705 0299 0000 0044 04
BIC: COKSDE33XXX

Text: Susanne Hermanns/APK
Foto(s): Susanne Hermanns