„Götter und Menschen“ im Zentrum bei drei öffentlichen Symposien

„Götter und Menschen“ im Zentrum bei drei öffentlichen Symposien

Das Kölner Zentrum für Alte Musik in Kooperation mit dem Festival für Alte Musik Knechtsteden startet eine spannende neue Veranstaltungsreihe im Saal der Fritz Thyssen-Stiftung (ehemals Amerikahaus) in Köln. Renommierte Musiker und diskussionsfreudige Podiumsgäste sprechen und musizieren über "Götter und Menschen".

Mythos und Musik
In drei öffentlichen Symposien entwerfen die Veranstalter eine ungewöhnliche Form spartenübergreifender Auseinandersetzung: Musik- und Diskussionsbeiträge stehen einander gegenüber. Die Musiker proben vor Publikum und erläutern, wie sie mit ihrer Interpretation ein Räderwerk von Emotionen und Gedanken bei den Hörern in Gang setzen wollen. Angeregt durch die Musik debattieren die eingeladenen Podiumsgäste darüber, wie sich antiker und christlicher Mythos, Musik und Gegenwart zu einander verhalten. Wechselweise wird im Halbstundentakt gespielt, gesungen und diskutiert.

Gott und Götter
Über das Thema "Antike Götter – Christlicher Gott" sprechen am Samstag, 20. September, von 11 Uhr bis 14 Uhr sowie von 15 Uhr bis 18 Uhr, Professor Dr. Werner Dahlheim, Dr. Johannes Graf von und zu Eltz und Pfarrer Christian Wolff. Am Montag, 22. September, von 15 Uhr bis 18 Uhr und von 19 Uhr bis 22 Uhr lautet die Frage "Ist Alte Musik museal." Dann treffen sich zum Gespräch Professorin Dorothee Oberlinger (Blockflötistin), Professor Dr. Eckart Altenmüller (Neurologe), Clemens Birnbaum (Händel-Haus, Halle), Burkhard Schmilgun (Produzent cpo) und Werner Wittersheim (WDR). Am Samstag, 27. September, diskutiert man über "Das jüngste Gericht und die Folgen". Auf dem Podium werden von 11 Uhr bis 14 Uhr und von 15 Uhr bis 18 Uhr Professor Dr. Hans Joachim Giegel (Soziologe), Professor Dr. Meinhard Miegel (Denkwerk Zukunft) und Professor Klaus Schäfer (Staatssekretär i.R.) Platz nehmen.

Kommen und gehen
Jeder Tag der Reihe kann unabhängig von den anderen Tagen besucht werden. Besucher und Zuhörer können von Anfang an dabei sein, später dazukommen oder früher gehen. Bei freiem Eintritt ist das alles möglich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. In der Mitte jedes Symposions gibt es eine einstündige Pause. Weitere Informationen über die Diskutanten und Musiker sind zu finden unter www.zamus.de.

Text: APK
Foto(s): APK