Die gewaltfreie Kommunikation hilft, Nächstenliebe zu üben
Dr. Martin Horstmann und Pfarrerin Susanne Edel berichten im Video von ihren Erfahrungen mit der gewaltfreien Kommunikation

Die gewaltfreie Kommunikation hilft, Nächstenliebe zu üben

In unserer kleinen Reihe werden unterschiedliche Schwerpunkte zum Thema „gewaltfreie Kommunikation in der Kirche“ angesprochen. Heute zum Thema: „Die GFK hilft, Nächstenliebe zu üben“. Wie kann man die gewaltfreie Kommunikation in der Kirche stärken und die Menschen, die in der Kirche damit arbeiten, miteinander vernetzen? Das waren die Fragen hinter der Fachtagung „GFK in die Kirche!“ im April dieses Jahres.

Das Potenzial der gewaltfreien Kommunikation wird in der Kirche bisher kaum wahrgenommen – so zumindest der Eindruck der Initiatoren der Tagung, Professor Dr. Gottfried Ort von der TU Braunschweig und Dr. Martin Horstmann von der evangelischen Melanchthon-Akademie in Köln. Sie luden zum Seminar nach Köln ein und knapp 30 Menschen erkundeten das Verhältnis der Kirche zur gewaltfreien Kommunikation.

Dr. Isolde Macho Wagner schaute aus theologischer Sicht auf die GFK, Markus Merz zeigte, was die Kirche durch die Haltung der GFK gewinnen kann, und Gottfried Orth schilderte, an welchen Stellen christliche Anthropologie klassischer Weise in Schwierigkeiten mit der GFK kommt. Hinzu kamen GFK-Praxisbeispiele aus Kirchengemeinden und konkrete Absprachen zur gemeinsamen Weiterarbeit.

Die nächste Fachtagung (im Open-Space-Format) wird am 15. und 16. März 2019 stattfinden – wieder in der Melanchthon-Akademie Köln.

 

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Text: APK
Foto(s): APK