Evangelischer Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch

Ein Kirchenkreis, der über die grünen Wiesen des Bergischen Landes bis zur Metropole Köln reicht. Von Dünnwald bis Porz, von Bergisch Gladbach bis Lindlar bilden die 20 Gemeinden der „Schääl Sick“ und des Bergischen Landes das vielfältige Spektrum dieses Kirchenkreises. Der enge Blick auf den ländlichen oder städtischen Kirchturm weitet sich von selbst, wo gemeinsame Zukunftsaufgaben angegangen werden.

Friedenskirche in Mülheim am Rhein: Kraftvoll steht der Turm seit 1848 an der Wallstraße.

Neben den kulturellen Genüssen, wie sie etwa das kirchenmusikalische Juwel des Altenberger Doms vorhält, finden sich die oft harten, sozialen Probleme in manchen rechtsrheinischen Stadtteilen Kölns. Beides will wahrgenommen und in Einklang gebracht werden.

Zugleich weitet sich der Blick in die Welt hinein.

Über Partnerschaften der einzelnen Gemeinden mit Christen und Christinnen in aller Welt hinaus, unterhält auch der Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch Partnerschaften mit dem Kirchenkreis Khaosiung in Taiwan, dem Kirchenkreis Burica in Brasilien und dem Kirchenkreis Kalungu in einer Krisenregion des Kongo am großen Kivusee nahe der Stadt Goma.

Kirche Volberg

Seine historischen Wurzeln hat der Kirchenkreis in verschiedenen Regionen.
Die Kölner Wurzel liegt im heutigen Köln-Mülheim, dessen Gemeinde sich noch heute stolz „Mülheim am Rhein“ (1. Foto oben: die Friedenskirche) nennt und seit dem Jahr 1610 evangelisches Selbstverständnis repräsentiert.

Im Rheinisch-Bergischen Kreis und in den Regionen des Oberbergischen Kreises, die dem Kirchenkreis angehören, gibt es drei Ursprünge. Der eine liegt in Volberg, dem heutigen Hoffnungstal (Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath, 2. Foto oben: die Kirche Volberg), das schon zur Zeit der Reformation evangelisch wurde, und ein weiterer im idyllischen Delling, in dem sich eine kleine Gemeinde seit etwa 1580 im ansonsten rein katholischen Umfeld behauptete.

Die Gnadenkirche in Bergisch Gladbach

Die Industrialisierung mit einem aufstrebenden protestantischen Unternehmertum führte dann auch im heutigen Bergisch Gladbach zur Gemeindegründung.

Ein Kirchenkreis mit Tradition, der aber nicht in der Betrachtung des Vergangenen beharrt. Die Auseinandersetzung mit den Problemen unserer Zeit, die wir im Lichte der Verkündigung von Jesus Christus als eine Herausforderung an unser Denken und Handeln begreifen, wird die Zukunft des Kirchenkreises auch bei knapperen Ressourcen bestimmen.

Willkommen zu einer abenteuerlichen Reise durch die Vielfalt der in unserem Kirchenkreis vereinten Gemeinden.



Einige Gesichter vorab

Superintendentin Andrea Vogel

Superintendentin Andrea Vogel ist seit 2008 die gewählte Repräsentantin der evangelischen Christinnen und Christen in Köln-Rhein-Berg, wie wir den Kirchenkreis auch gern nennen.


Assessor Otmar Baumberger vertritt die Superintendentin und nimmt leitende Aufgaben im Kirchenkreis wahr.


Helmut Ernst, wenn es ernst um die Verwaltung wird. Er leitet das Büro der Superintendentin, die Superintendentur.

 


Arbeitsbereiche des Kirchenkreises

Es gibt Arbeitsbereiche, bei denen es sinnvoll ist, wenn sie überregional zur Unterstützung der Kirchengemeinden wahrgenommen werden. Um diese Arbeitsbereiche geht es hier:

 

Synodalbeauftragte

„Das geht uns alle an, aber nicht jeder kann alles machen.“
Darum wählt die Versammlung der Gemeinden, die Kreis-Synode, für spezielle Arbeitsfelder Menschen, die sich hier besonders auskennen, besonders qualifiziert sind oder die schlicht ein Herz für diese Arbeit haben. Sie gelten allen Gemeinden als Ansprechpartner/innen für die speziellen Fragen, die ihren Arbeitsbereich betreffen.
Die aktuelle Liste aller Synodalbeauftragten des Kirchenkreises finden Sie hier. (pdf-Datei)

 

Jugendreferat

Arbeit mit Kinder und Jugendlichen gehört nach wie vor zu den elementaren Aufgabenbereichen der Kirchengemeinden. Dabei ändert sich die Lebenswelt junger Menschen ständig. Hier brauchen die Gemeinden, aber auch die haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden qualifizierte Hilfe für ihre Arbeit. Diese Hilfe bietet das Jugendreferat an. Es führt Schulungen und Fortbildungen für Gruppenleiter und -leiterinnen durch und berät in Fachfragen Jugendausschüsse der Presbyterien sowie andere Gremien. Das Jugendreferat nimmt im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit die Vertretung in jugendpolitischen Ausschüssen für den Kirchenkreis wahr und arbeitet eng mit anderen Kölner Kirchenkreisen, dem Jugendpfarramt und städtischen Organisationen zusammen.

 

Jochen Gippert, Jugendreferent

Jörn Ruchmann, Jugendreferent

Ute Verch, Jugendreferentin

 

Frauenbeauftragte

Die Frauenbeauftragte, Sabine Richarz, ist Ansprechpartnerin für die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen in den Gemeinden des Kirchenkreises und vertritt die Belange der Frauen in den verschiedenen kirchlichen Gremien und Arbeitskreisen. Zu ihren Aufgaben gehört die Durchführung von Fortbildungen, die Beratung und Unterstützung der Frauen im Kirchenkreis, die Vernetzung der Frauenarbeit und die Entwicklung neuer Angebote für Frauen um 40. Sie bietet Vorträge, Seminare und Gruppengespräche zu frauenspezifischen Themen an.
Wenn Sie Fragen haben, näheres zu den Vorträgen wissen möchten oder Frau Richarz zu einer Veranstaltung einladen möchten, wenden Sie sich bitte an Frau Richarz. Feste Bürozeit ist dienstags von 10 bis 15 Uhr.

 

Dipl.-Päd. Sabine Richarz, Frauenbeauftragte des KK Rechtsrheinisch

 

Freizeitheim Stolzenberg

„Weißt Du noch, damals in...“
Viele von uns sind selbst einmal in kirchlichen Freizeitheimen gewesen, haben die erste Liebe gesucht, den ersten scheuen Kontakt mit diesen anderen Wesen, haben über Gott und die Welt geredet und ihr Weltbild, das sie bis heute begleitet, vorgeformt. Freizeitheime, das war Kirche, die Spaß gemacht hat. Und das ist auch bei allem Umbruch noch heute so. Es gibt eben doch Dinge, die bleiben.
Stolzenberg bietet mit 14 Zimmern und 42 Schlafmöglichkeiten genau das, was eine Jugendfreizeit so spannend macht. Gemeinsam leben, gemeinsam kochen und… auch noch gemeinsam spülen! Leben pur in der herrlichen Bergischen Landschaft, da, wo Mensch noch so richtig jung sein darf! Besser geht’s echt nicht!
Anfahrt
mit dem Pkw: über die A1 in Richtung Wuppertal, Ausfahrt: Schloss Burg. Dann die erste Straße links (Richtung Höhrath / Sengbachtalsperre), dann geradeaus in Richtung Stolzenberg. Hier ist es das letzte Haus auf der linken Seite.

 

Helmut Ernst, Leiter Superintendentur

 

Aussiedlerarbeit im Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch

Die Deutschen aus Russland - die letzten Vertriebenen des II. Weltkriegs - dürfen seit 1989 ausreisen. Etwa 2/3 der Russlanddeutschen bezeichnen sich heute als evangelisch. Die Aussiedlerarbeit des Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch zielt auf Information und Orientierung für Aussiedler und Einheimische.
Unter anderem werden folgende Veranstaltungen von der Aussiedlerarbeit des Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch angeboten (Termine und Orte auch nach Vereinbarung):
- Gottesdienste in deutscher und russischer Sprache für Aussiedler und Einheimische
- Feste und Begegnungstreffen
- Taufkurse, Informationskurse für und ältere Aussiedler
- Seelsorgerliche Betreuung von Aussiedlerfamilien
- Beratung von interessierten Pfarrerinnen und Pfarrern, Gemeinden und Presbyterien
- Informationsveranstaltungen für Einheimische: "Was sind denn das für Leute?" - Deutsche aus Russland und ihre Geschichte; religiöse Prägung von Russlanddeutschen

 

Helmut Ernst, Leiter Superintendentur

 

Ökumene und Partnerschaften

Die ökumenische Dimension dokumentiert sich besonders in der Arbeit des Ökumene-Ausschusses im Rheinisch-Bergischen Kreis, während sich die weltweite Ökumene auf Partnerschaften mit Kirchenkreisen aus Brasilien, Taiwan und dem Kongo erstreckt.

 

Umweltfragen

Arbeitsschwerpunkte des Synodalbeauftragten für Umweltfragen sind Projekte zur Schöpfungsbewahrung, die gerechtes und nachhaltiges Wirtschaften fördern. Hierzu gehören:

  • Richtlinien für Zuschüsse des Kirchenverbandes Köln und Region für CO2-sparende Investitionen, die in einem Arbeitskreis zusammen mit den Umweltbeauftragten der anderen Kölner Kirchenkreise erarbeitet werden ("Sie sparen CO2 - wir helfen dabei")
  • Fortbildungsangebote auf der Basis von "Der Grüne Hahn" (Kirchliches Umweltmanagement) und "Zukunft einkaufen" (ökofaire Beschaffung) in Koordination mit der Melanchthon-Akademie, dem Gemeindedienst für Mission und Ökumene, der Rheinischen und der Westfälischen Landeskirche.

 

Hanno Sparbier-Conradus

 

Kreiskantor

Kirchenmusik Köln-Rechtsheinisch: hier.

 

Kreiskantor Thomas Wegst, Kantor der Ev. Kirchengemeinde Porz, Leiter Porzer Kantorei, Porzer Kammerorchester, Markusvokalensemble Porz u.a. Gruppen