Kurse zum Glauben

Sehr hohe Beteiligung am Projekt "Erwachsen glauben" in Köln und der Region!


 

Vorläufiger Abschluss wurde mit beteiligten Gemeinden gefeiert. Anonyme Befragung macht Mut zum erneuten Aufbruch.

 

Das Resümee von Rüdiger Penczek, Pfarrer in Wesseling und Synodalbeauftragter für Gemeindeentwicklung und missionarische Dienste, fiel fast schon überschwänglich aus. „Sie alle waren Zeuge eines Wunders“, sagte er den Besuchern des „Dankeschön-Abends“, mit dem das Projekt „Erwachsen glauben“ des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region im August 2014 einen vorläufigen Abschluss fand. Etwa 60 der 150 haupt- und ehrenamtlichen Kräfte, die entsprechende Glaubenskurse vorbereitet hatten, waren dazu ins Haus der Evangelischen Kirche gekommen und hatten Schilder mit den Namen ihrer Gemeinden mitgebracht. 33 von insgesamt 56 Gemeinden des Kirchenverbandes  hatten sich an „Erwachsen glauben“ beteiligt, und es war dieser hohe Prozentsatz, der Rüdiger Penczek von einem „Wunder“ sprechen ließ.

Mehr über den christlichen Glauben erfahren

Die Protestanten der vier Kirchenkreise in Köln und Region reagierten mit dem vor rund anderthalb Jahren eingeleiteten Projekt auf die Initiative „Kurse zum Glauben“, die 2010 von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ins Leben gerufen worden war und Menschen ansprechen sollte, die mehr über den christlichen Glauben erfahren möchten, die diskutieren und kritische Fragen stellen, die vielleicht auch zweifeln oder am Rande der Gemeinden stehen. Rolf Domning, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, hatte „Erwachsen glauben“ zum Auftakt der Kurse im Januar als Hinwendung zu den „Kerngeschichten und -themen“ der Kirche begrüßt.

Nicht nur Feiern und Klönen beim Dankeschön-Abend

Weil diese Themen ihrer Natur gemäß nicht erschöpfend zu behandeln sind, gehörte zum Motto des „Dankeschön-Abends“ auch das erneute „Aufbrechen“. In dieser Hinsicht machte eine anonyme Befragung Mut: Vertreterinnen und Vertreter von immerhin 14 Gemeinden gaben an, sie würden die Glaubenskurse gleich fortsetzen, die übrigen wollen sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufnehmen. Keine Gemeinde gab an, sie werde solche Kurse „niemals wieder“ anbieten. Alle im Rahmen der Talkrunden befragten Haupt- und Ehrenamtler sprachen von einem sehr positiven Gruppen- und Gemeinschaftserlebnis, das sich bei der Vorbereitung und Durchführung der Kurse eingestellt habe.

Auf die Bedürfnisse zugeschnitten

Nicht weniger als 15 solcher Modelle hatten Mitarbeiter des Amtes für Gemeindeentwicklung und missionarische Dienste der Evangelischen Kirche im Rheinland (gmd) und Kerygma, eine Agentur für wertorientierte Unternehmenskommunikation, den Mitgliedern der Vorbereitungskurse im Rahmen von Workshops und auf Info-Veranstaltungen an die Hand gegeben. Denn die Kurse – egal ob auf vier oder zwölf Termine angesetzt – sollten Mindeststandards erfüllen, nachhaltig sein zum Beispiel, einen leichten Einstieg in das Thema ermöglichen und auf die Bedürfnisse der jeweiligen Stadtteile zugeschnitten sein.

 

„Eines steht heute schon fest: ‚Erwachsen glauben‘ schlägt in Köln und Region Wurzeln – damit ist der Weg bereitet, dass Glaubenskurse zu einem Regelangebot der Gemeinden werden“, versichert Rüdiger Penczek.

 

Kontakt und  weitere Informationen:

Pfarrer Rüdiger Penczek

Tel.: 02236-424 26
E-Mail: penczek@krapoda.de