Evangelischer Kirchenverband Köln und Region

Von Köln bis Hannover

Die Basis aller evangelischen Organisationseinheiten Deutschlands ist die Gemeinde. Deren Repräsentanten werden grundsätzlich von den Gemeindemitgliedern direkt gewählt. Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region besteht aus vier Kirchenkreisen - jeweils ein Zusammenschluss unterschiedlich vieler Gemeinden. Die Kirchenkreise arbeiten in der Landeskirche, der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) zusammen. Die 22 Landeskirchen Deutschlands wiederum haben sich zur Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zusammengeschlossen, die vom Rat der EKD geleitet wird.



Aufbau und Struktur der Evangelischen Kirche im Rheinland

Die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) erstreckt sich über das Gebiet von vier Bundesländern: Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und das Saarland. Diese Grenzen sind ein historisches Erbe: Im Jahr 1815 hat der Wiener Kongress dem preußischen Staat dieses Gebiet, das damals "Rheinprovinz" genannt wurde, zugewiesen. Die EKiR bildet darum noch heute eine "Kirchenunion" zwischen den reformierten und lutherischen Gemeinden im Rheinland. Sie ist presbyterial-synodal geordnet, das heißt: Die Leitung liegt auf allen Ebenen bei gewählten Mitgliedern und geschieht grundsätzlich in Gemeinschaft. Die EKiR umfasst heute rund 40 Kirchenkreise - wovon allein vier zum Evangelischen Kirchenverband Köln und Region gehören. Die Kreissynoden entsenden ihre Abgeordneten in die Landesynode. Deren Mitglieder wählen den/die Präses und das Präsidium der Synode, das zugleich die Kirchenleitung bildet. Die Evangelische Kirche im Rheinland ist Teil der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Evangelische Kirche im Rheinland

Aufbau und Struktur der Evangelischen Kirche in Deutschland

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) besteht seit 1945, als am 31. August die Kirchenkonferenz von Treysa deren vorläufige Ordnung beschloss und einen Rat einsetzte. Die Grundordnung wurde 1948 in Eisenach verabschiedet und definiert die EKD als "Bund lutherischer, reformierter und unierter Kirchen". Die EKD hat nach ihrer Grundordnung drei Leitungsorgane: die Synode, die Kirchenkonferenz und den Rat. Die Synode besteht aus 100 von den synodalen Organen der Gliedkirchen gewählten und zwanzig vom Rat berufenen Mitgliedern. Sie ist gesetzgebende Gewalt, beschließt den Haushalt der EKD und wählt in Gemeinschaft mit der Kirchenkonferenz den Rat, an dessen Spitze der/die Vorsitzende des Rates der EKD steht. Der Rat führt die Geschäfte zwischen den jährlich stattfindenden Synoden. Die Kirchenkonferenz wird von den Kirchenleitungen der Gliedkirchen gebildet. Sitz der Zentrale (Kirchenamt) ist Hannover.
Zu den Gliedkirchen der EKD gehört neben vielen anderen auch die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR), zu der wiederum der Evangelische Kirchenverband Köln und Region gehört.

Evangelische Kirche in Deutschland