Evangelischer Kirchenverband Köln und Region

Obdachlosigkeit und Not

"Diakonia" bedeutet im Altgriechischen "Dienst". Den Vätern und Müttern der heutigen Diakonie ging es neben der Hilfe, Unterstützung, Betreuung und Begleitung von Menschen am Rand der Gesellschaft auch darum, ihnen von Jesus Christus zu erzählen. Ihr Glaube an Jesus leitete sie in ihrem Tun und Handeln. Sie wollten und wollen die vorbehaltlose Annahme weitergeben, die alle Menschen von Gott empfangen. Das ist bis heute Grundlage und Basis aller Arbeit der Diakonie.

In New York, in Lyon oder in Köln: Immer mehr Menschen sind auf einen Teller aus der Suppenküche angewiesen.

 

Auch in der diakonischen Arbeit des Evangelischen Kirchenverbands Köln und Region sowie zahlreicher, ihm nahe stehender Einrichtungen ist ein wichtiges "Standbein" die Hilfe für Menschen am Rand der Gesellschaft: Beratung und Eingliederung für alle Menschen - auch und gerade, wenn sie besondere Hilfe brauchen. Zum Beispiel eben für Menschen ohne Wohnung oder für von Obdachlosigkeit Bedrohte - gleich, welche Nationalität oder Konfession sie haben. Unten finden Sie eine Auswahl von Hilfsangeboten für diese Menschen. Weitere Angebote können Kleiderkammern oder preiswertes Essen sein - diese Hilfen sind hier zu finden.



» Menschen in Not: Beratung, Integration

» Menschen in Not: Wohnen, Betreuung

» Hilfe bei Obdachlosigkeit


Menschen in Not: Beratung, Integration

Asyl in der Kirche in NRW

Schon in früheren Zeiten haben Verfolgte in Kirchen Schutz gesucht - und meist auch gefunden. Auch heute noch werden Menschen in der ganzen Welt verfolgt und brauchen Asyl. Das "Ökumenische Netzwerk Asyl in der Kirche in NRW e.V." will Flüchtlingen helfen. Und zwar vor allem jenen, die bei einer Abschiebung aus Deutschland in ihrem Heimatland erneut in Gefahr wären. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss unterschiedlicher Einzelpersonen, Kirchengemeinden und Initiativen.

Ökumenisches Netzwerk Asyl in NRW e.V

Bahnhofsmission Köln: ökumenisch und mit viel ehrenamtlicher Arbeit

Die Räume der Bahnhofsmission befinden sich im Kölner Hauptbahnhof auf Gleis 1. Als Anlauf- und Beratungsstelle stehen sie jedem Hilfesuchenden rund um die Uhr offen. In Köln wird die Bahnhofsmission getragen vom Diakonischen Werk Köln und Region des Evangelischen Kirchenverbands Köln und Region und von "IN VIA", dem Verband katholischer Mädchensozialarbeit. Aber ohne ehrenamtliche Arbeit wäre das nicht möglich: Bundesweit sind in den 99 Bahnhofsmissionen rund 2.200 Freiwillige im Einsatz. Darum bekam die Kölner Bahnhofsmissione 2008 auch den Ehrenamtspreis der Stadt Köln verliehen.

Bahnhofsmission Köln

Beratungsstellen "soziale Hilfen" der Diakonie Michaelshoven

Die Integrationshilfen Michaelshoven unterstützen Menschen in schwierigen Lebenslagen mit dem Ziel, ihnen die Integration zu ermöglichen. Frauen in Notlagen, Menschen ohne Wohnung, in Arbeitslosigkeit, von Armut bedroht oder mit psychischer Erkrankung erhalten dort Hilfe und Unterstützung durch Wohn- und Betreuungsangebote, Arbeits- und Qualifizierungsmaßnahmen, Versorgung mit Alltagsgütern. Eine Notschlafstelle, die Frauenberatungsstelle "Der Wendepunkt" und das Elisabeth-Fry-Haus für Frauen in Not runden das Angebot ab.

Diakonie Michaelshoven e.V.

Diakoniebüro Köln-Dellbrück/Holweide

Das Diakoniebüro Köln-Dellbrück/Holweide hat immer ein offenes Ohr für Anliegen, Fragen oder Anregungen in Hinblick auf Sozialleistungen (beispielsweise Arbeitslosengeld oder Grundsicherung), bietet Unterstützung in Konflikten oder Lebenskrisen und hilft, wenn sich jemand einsam oder isoliert fühlt, Beratung oder Vermittlung in finanziellen Notlagen sucht oder weitere Anliegen hat. Die Diakoniebüro Köln-Dellbrück/Holweide kooperiert eng mit der Holweider Selbsthilfe, der Initiative "Hand in Hand", dem Hospizverein, dem Diakonischen Werk Köln und Region, dem Caritasverband, der Seniorenberatung und dem Senioren-Netzwerk.

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide

Diakoniehaus Salierring: Fachberatungsstelle für Menschen in Not

Die Fachberatungsstelle im Diakoniehaus Salierring berät Personen, die aufgrund besonderer Lebensverhältnisse nicht (mehr) am Leben in der Gemeinschaft teilnehmen können. Im Wesentlichen sind dies Frauen und Männer ohne ausreichende Unterkunft, ohne ausreichende Existenzsicherung sowie aus dem Gefängnis Entlassene. Ziel des Angebotes der Fachberatungsstelle ist es, den Betreuten Hilfestellung zu geben, damit sie ihren Lebensalltag bewältigen, sich wieder in ein soziales Umfeld integrieren und ein von Hilfe unabhängiges Leben führen können. Die Lebenssituation der Hilfesuchenden zu stabilisieren ist ein anzustrebendes Zwischenziel.

Diakonisches Werk Köln und Region

Evangelische Seelsorge an der Justizvollzugsanstalt

Die Seelsorge an der Justizvollzugsanstalt (JVA) Köln ist für rund 1.200 inhaftierte Frauen und Männer in Köln-Ossendorf zuständig. Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region hat hier zwei Pfarrstellen. Im Wechsel mit den katholischen Seelsorgern werden in der Kirche der JVA Gottesdienste gefeiert. Zum Angebot der Gefängnisseelsorge gehören auch Gesprächsgruppen und Einzelgespräche. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger möchten die Inhaftierten bei der Suche nach neuen Lebensperspektiven unterstützen. Durch Kontakte nach draußen bemühen sie sich, das Thema "Gefangen-Sein" und den Umgang mit Straffälligen in Kirche und Öffentlichkeit wachzuhalten.

Evangelische Seelsorge an der Justizvollzugsanstalt

Evangelische TelefonSeelsorge Köln

Die Evangelische TelefonSeelsorge Köln können Sie unter der Notrufnummer 0 800 111 0 111 Tag und Nacht kostenlos anrufen, auch an Wochenenden und Feiertagen. Immer ist dort jemand zu sprechen, eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter, die erfahren und geschult und vor allem gerne bereit sind, Ihnen aufmerksames Interesse und Anteilnahme in einem Gespräch entgegenzubringen. Etwa 19.000 Anrufe erreichen jährlich die Evangelische TelefonSeelsorge Köln. Rund 80 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen engagieren sich hier. Sie werden von psychologisch geschulten Fachkräften aus- und kontinuierlich fortgebildet. Es gibt außerdem auch eine Onlineberatung.

Evangelische TelefonSeelsorge Köln

Flüchtlingsberatung des Diakonischen Werkes Köln und Region

Die Flüchtlingsberatung wendet sich an Menschen, die (noch) keinen gefestigten Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland besitzen. Das Diakonische Werk Köln und Region möchte sie dabei unterstützen, ihr Leben selbständig zu gestalten. Beraten werden: Flüchtlinge im Asylverfahren, mit Duldung, ohne Aufenthaltstitel oder mit Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen sowie unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge. Dabei geht es um Asyl- und Aufenthaltsrecht, soziale Leistungen, Arbeitsgenehmigungen, Hilfe bei psychischer Belastung, etwa nach Traumatisierung, Unterbringung und vieles mehr. Das Diakonische Werk vermittelt auch Kontakt zu spezialisierten Anwältinnen und Anwälten oder Therapeutinnen und Therapeuten. Zur Flüchtlingsberatung gehört auch das Projekt Mwangaza. Übersetzt bedeutet das "Licht, das den Weg weist". "Mwangaza" ist eine Gesundheits- und Sozialberatung für Frauen aus Afrika und ihre Familien. Das Projekt besteht seit dem Jahr 2003 in Kooperation zwischen dem Diakonischen Werk Köln und Region, der Universitäts-Frauenklinik Köln und dem Gesundheitsamt Köln.

Diakonisches Werk Köln und Region

Gesundheits- und Sozialberatung für Frauen aus Afrika

Das Projekt „Mwangaza“, zu deutsch: "Licht, das den Weg weist", besteht seit 2003 und richtet sich an Frauen aus Afrika und deren Familien. In einem deutsch-afrikanischen Team von Beraterinnen aus dem Diakonischen Werk Köln und Region, der Frauenklinik der Universität Köln und dem Gesundheitsamt Köln werden Fragen rund um Gesundheit, Aufenthalt und Soziales geklärt. Beraten wird mehrsprachig: Englisch, Französisch, Kiswahili und Lingala sind dabei die wichtigsten Sprachen.

Diakonisches Werk Köln und Region

Kölner Flüchtlingsrat e.V.

Seit 1984 setzt sich der Kölner Flüchtlingsrat für die Rechte und die Integration von Flüchtlingen, für Toleranz und Völkerverständigung ein. Er zählt damit zu den ersten Flüchtlingsräten Deutschlands. Gegeründet wurde er als Zusammenschluss verschiedener Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen sowie mit maßgeblicher Unterstützung der Evangelischen Kirche. Finanzieller Träger ist seit 1998 der Kölner Flüchtlingsrat e.V. Dieser Verein hat sich zum Ziel gesetzt, mit den Flüchtlingen ihr Recht auf Asyl durchzusetzen und menschenwürdige Lebensbedingungen zu schaffen. Ein Schwerpunkt der Arbeit ist die Beratung von Flüchtlingen - auch von Menschen "ohne Papiere". Der Verein versteht sich als Interessenvertretung der Flüchtlinge gegenüber Behörden, Institutionen und politischen Gremien. Er informiert und berät auch Gemeinden sowie kirchliche und nichtkirchliche Flüchtlingsinitiativen, koordiniert die Flüchtlingsarbeit in Köln und Umgebung, beteiligt sich an Diskussionsforen, organisiert Seminare, Tagungen und Ausstellungen und versucht, auf die Asylpolitik durch Stellungnahmen und Aktionen sowie durch Zusammenarbeit mit landes- und bundesweiten Asyl-Organisationen Einfluss zu nehmen. 

Kölner Flüchtlingsrat e.V.

Rösrath: Betreuung und Hilfe für jugendliche Ersttäter, Prävention von Mehrfachtäterschaft

Aufgrund der deutlich gestiegenen Delinquenz von Kindern und Jugendlichen in Rösrath setzten sich Vertreter der Jugend- und Behindertenhilfe der Diakonie Michaelshoven, der Stadt Rösrath, der Kreispolizeibehörde, der Awo sowie aus zwei Schulen zusammen und entwickelten das Konzept "Roter Punkt". Vorrangiges Ziel dabei ist es, die hohe Anzahl von Mehrfachstraftätern in Rösrath zu verringern. Das Vorgehen: Straftaten jugendlicher Krimineller, die durch große Brutalität oder Missachtung von Autoritäten geprägt sind und bei den Eltern nur auf Teilnahmslosigkeit und Gleichgültigkeit stoßen, werden mit einem "roten Punkt" gekennzeichnet. Dann soll 48 Stunden nach der Tat ein Gespräch mit Eltern und Jugendlichen die erste Maßnahme weiterer Jugendhilfe sein. Aus den Erkenntnissen dieses Gesprächs ergeben sich die weiteren Maßnahmen. Der Schwerpunkt soll dabei vor allem auf der Erlebnispädagogik liegen. Daneben gibt es weitere Maßnahmen, wie etwa die Verordnung von Sozialstunden, die greifen können. Dabei geht es hauptsächlich um Wiedergutmachung: Die Jugendlichen arbeiten dabei im Kindergarten, in einem Altenheim oder reparieren Spielplätze und pflegen Außenanlagen.

Diakonie Michaelshoven e.V.

Straffälligenhilfe des Diakonischen Werkes Köln und Region

Die Straffälligenhilfe des Diakonischen Werkes Köln und Region ist in das Hilfeangebot des Diakoniehauses Salierring integriert. Das Beratungsangebot der Straffälligenhilfe richtet sich an alle straffällig gewordenen Männer. Die Straffälligenhilfe unterstützt und begleitet inhaftierte Männer, die für die Wiedereingliederung nach der Haftentlassung Hilfe brauchen. Beratung und Betreuung sind auch möglich, um eine Inhaftierung zu vermeiden. Beratungsgespräche führt das Team der Straffälligenhilfe im Diakoniehaus Salierring und in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Köln.

Diakonisches Werk Köln und Region


Menschen in Not: Wohnen, Betreuung

Betreutes Wohnen für wohnungslose Menschen mit seelischen Behinderungen

Menschen mit seelischen Behinderungen werden im Diakoniehaus Salierring, Köln, ambulant betreut und begleitet, um ihnen ein weitgehend selbstbestimmtes Leben in ihren Wohnungen zu ermöglichen. Die Hilfe zielt darauf ab, den Hilfebedürftigen am Leben in der Gemeinschaft teilhaben zu lassen. Dazu zählen unter anderem folgende Einzelziele: eine Wohnung zu beschaffen und zu erhalten, den Tag angemessen zu strukturieren sowie Konflikte und Krisen zu bewältigen. Grundlage der Hilfe ist ein individueller Hilfe- und Betreuungsplan.

Diakonisches Werk Köln und Region

Betreutes Wohnen für wohnungslose Menschen mit sozialen Schwierigkeiten

Für wohnungslose Menschen mit sozialen Schwierigkeiten stehen im Diakoniehaus Salierring, Köln, 22 Einzel- und ein Doppelappartement zur Verfügung. Ziel des Betreuten Wohnens ist es, auf der Grundlage eines gemeinsam mit dem Betreuten entwickelten Hilfeplans die sozialen Schwierigkeiten zu bearbeiten und zu überwinden. Hierdurch soll die Voraussetzung geschaffen werden für ein eigenverantwortliches selbständiges Leben in einer eigenen Wohnung nach der Entlassung aus dem Betreuten Wohnen. Erwartet wird eine erkennbare Motivation, die Lebenssituation qualitativ zu verändern, sowie aktiv mitzuwirken, um die vereinbarten Ziele zu erreichen. Eine Aufnahme in das Betreute Wohnen ist nur möglich, nachdem die Stadt Köln eine Kostenzusage erteilt hat.

Diakonisches Werk Köln und Region

Krankenwohnung im Diakoniehaus Salierring

Die Krankenwohnung im Diakoniehaus Salierring ist ein ergänzendes Angebot in der Versorgung wohnungsloser Menschen in Köln. Sie wurde eingerichtet, um Personen mit körperlichen Erkrankungen aufzunehmen, die ein Bett, Verpflegung sowie eine pflegerische und medizinische Betreuung brauchen, um wieder gesund zu werden. Die Krankenwohnung ist kein Krankenhausersatz. Menschen mit akuten psychischen Erkrankungen und Drogenabhängige können nicht aufgenommen werden. Entgiftungen werden nicht durchgeführt. Innerhalb des Diakoniehauses Salierring ist die Krankenwohnung mit allen anderen Arbeitsbereichen vernetzt. Die Gesamtkoordination und sozialarbeiterische Betreuung wird von einer Sozialarbeiterin geleistet. Sie ist Ansprechpartnerin für die Patienten und für deren Bezugs- und Betreuungspersonen. Der Aufenthalt in der Krankenwohnung wird grundsätzlich dazu genutzt, die Patienten dahingehend zu motivieren, weiterführende Angebote des Hilfesystems nach der Genesung anzunehmen.

Diakonisches Werk Köln und Region

Menschen mit sozialen und anderen Problemen: stationär Wohnen und Lernen im Haus Segenborn

Haus Segenborn ist eine stationäre Einrichtung für Männer und Frauen im Oberbergischen Kreis. Aufgenommen werden: Menschen mit sozialen Schwierigkeiten, die alleinstehend und wohnungslos oder vom Verlust ihrer Wohnung bedroht sind, Opfer von Gewalt, Menschen mit psychosozialen und/oder wirtschaftlichen Problemen, Suchtgefährdete, Suchtmittelabhängige und Haftentlassene. Sie erhalten im Haus Segenborn Unterstützung bei der Entwicklung neuer Lebensperspektiven. Ziel ist, den BewohnerInnen ein selbständiges Leben zu ermöglichen. Individuelle Wünsche und Pläne sind dabei der Ausgangspunkt.

Diakonie Michaelshoven e.V.

Schutz und Wohnen für Menschen in schwierigen Lebenssituationen der Diakonie Michaelshoven

Das Angebot "betreutes Wohnen" der Diakonie Michaelshoven steht Männern und Frauen zur Verfügung, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden. Dies können sein: Wohnungslosigkeit, psychische Beeinträchtigungen oder Erkrankungen, Suchterkrankung, Arbeitslosigkeit, Verschuldung, Trennung von der Partnerin oder dem Partner. Menschen, die in einer eigenen Wohnung leben, können regelmäßige Beratung, Unterstützung bei der Wohnungs- und Existenzssicherung, bei der Alltagsgestaltung, in Krisen- und Konfliktsituationen oder bei der Klärung von Ansprüchen beispielsweise gegenüber Behörden, Gläubigern erhalten. Die Hilfe ist freiwillig und kostenlos; die Dauer hängt vom Bedarf ab. Wohnungen gibt es in Köln und im Oberbergischen Kreis (Waldbröl, Gummersbach und Wipperfürth).

Diakonie Michaelshoven e.V.

Sozialwohnungen der Antoniter Siedlungsgesellschaft (ASG)

Die Antoniter Siedlungsgesellschaft mbH (ASG) ist eine Wohnungsbaugesellschaft des Evangelischen Kirchenverbands Köln und Region. Sie ist ein Wirtschaftsunternehmen des sozialen Wohnungsbaus und wurde gebildet, um auch Menschen mit Wohnraum zu versorgen, die nur geringe Chancen haben, eine Bleibe auf dem Wohnungsmarkt zu finden. Die ASG verfügt über rund 1.630 Sozial- und Seniorenwohnungen im Kölner Stadtgebiet. Diese werden vorwiegend durch das Amt für Wohnungswesen der Stadt Köln belegt.

Antoniter Siedlungsgesellschaft mbH im Evangelischen Kirchenverband Köln und Region (ASG)

Wohnheim für Frauen/ Frauenhaus: Elisabeth-Fry-Haus in Köln Raderthal

Das Elisabeth-Fry-Haus ist ein Aufnahme- und Wohnheim für Frauen in Köln Raderthal. Hier finden Frauen Sicherheit, Schutz und Unterstützung, um ihre aktuelle Krisensituation zu bewältigen. Eine Aufnahme ist zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich, eine Ansprechpartnerin steht 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Für Mütter mit Kindern sind Familienzimmer vorhanden. Träger ist der Diakonie Michaelshoven e.V.. Das Angebot des Elisabeth-Fry-Hauses richtet sich an Opfer von häuslicher Gewalt, Frauen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten, mit einer psychischen Behinderung oder in einer akuten psychosozialen Notsituation, an Haftentlasse, Wohnungslose, Prostituierte und suchtgefährdete Frauen.

Diakonie Michaelshoven e.V.

Wohnprojekte der Ambulanten Begleitung/Diakoniehaus Salierring

Die Ambulante Hilfe richtet sich an Menschen, bei denen besondere Lebensverhältnisse mit sozialen Schwierigkeiten verbunden sind und die nicht in der Lage sind, diese Schwierigkeiten aus eigener Kraft zu überwinden. Die Arbeit zielt darauf ab, durch Beratung und Begleitung die Schwierigkeiten des Hilfesuchenden und deren Ursachen festzustellen sowie Bereitschaft und Fähigkeiten zu fördern, um diese Schwierigkeiten zu überwinden. Dazu gehören unter anderem Beratung und Hilfe, um Rechtsansprüche und Sozialleistungen zu realisieren sowie die Unterstützung, um eine Wohnung zu bekommen und zu halten. Die intensiven, zumeist längerfristigen Einzelbetreuungen können die schwierige Lebenssituation obdachloser Menschen positiv verändern. In den Wohnprojekten der Ambulanten Begleitung werden die Betreuten auf ein selbstständiges Wohnen in einer eigenen Wohnung vorbereitet und bei der Suche nach eigenem Wohnraum unterstützt.

Diakonisches Werk Köln und Region


Hilfe bei Obdachlosigkeit

Beratungsstellen "soziale Hilfen" der Diakonie Michaelshoven

Die Integrationshilfen Michaelshoven unterstützen Menschen in schwierigen Lebenslagen mit dem Ziel, ihnen die Integration zu ermöglichen. Frauen in Notlagen, Menschen ohne Wohnung, in Arbeitslosigkeit, von Armut bedroht oder mit psychischer Erkrankung erhalten dort Hilfe und Unterstützung durch Wohn- und Betreuungsangebote, Arbeits- und Qualifizierungsmaßnahmen, Versorgung mit Alltagsgütern. Eine Notschlafstelle, die Frauenberatungsstelle "Der Wendepunkt" und das Elisabeth-Fry-Haus für Frauen in Not runden das Angebot ab.

Diakonie Michaelshoven e.V.

Betreutes Wohnen für wohnungslose Menschen mit seelischen Behinderungen

Menschen mit seelischen Behinderungen werden im Diakoniehaus Salierring, Köln, ambulant betreut und begleitet, um ihnen ein weitgehend selbstbestimmtes Leben in ihren Wohnungen zu ermöglichen. Die Hilfe zielt darauf ab, den Hilfebedürftigen am Leben in der Gemeinschaft teilhaben zu lassen. Dazu zählen unter anderem folgende Einzelziele: eine Wohnung zu beschaffen und zu erhalten, den Tag angemessen zu strukturieren sowie Konflikte und Krisen zu bewältigen. Grundlage der Hilfe ist ein individueller Hilfe- und Betreuungsplan.

Diakonisches Werk Köln und Region

Betreutes Wohnen für wohnungslose Menschen mit sozialen Schwierigkeiten

Für wohnungslose Menschen mit sozialen Schwierigkeiten stehen im Diakoniehaus Salierring, Köln, 22 Einzel- und ein Doppelappartement zur Verfügung. Ziel des Betreuten Wohnens ist es, auf der Grundlage eines gemeinsam mit dem Betreuten entwickelten Hilfeplans die sozialen Schwierigkeiten zu bearbeiten und zu überwinden. Hierdurch soll die Voraussetzung geschaffen werden für ein eigenverantwortliches selbständiges Leben in einer eigenen Wohnung nach der Entlassung aus dem Betreuten Wohnen. Erwartet wird eine erkennbare Motivation, die Lebenssituation qualitativ zu verändern, sowie aktiv mitzuwirken, um die vereinbarten Ziele zu erreichen. Eine Aufnahme in das Betreute Wohnen ist nur möglich, nachdem die Stadt Köln eine Kostenzusage erteilt hat.

Diakonisches Werk Köln und Region

Diakonie Michaelshoven: Beratungsstelle für Wohnungslose im Oberbergischen Kreis

Die Beratungsstelle ist offen für Menschen mit sozialen Schwierigkeiten, denen besondere Lebensverhältnisse drohen oder die bereits wohnungslos und arbeitslos sind. Sie erhalten unbürokratisch und kostenlos Beratung, Begleitung und Unterstützung in folgenden Bereichen: bei der Suche und dem Erhalt einer Wohnung, individuelle Beratung bei persönlichen Konflikten, Suche und/oder Sicherung eines Arbeitsplatzes, Klärung von Ansprüchen gegenüber Arbeitsamt, Sozialamt, Krankenkassen und anderen. Es gibt Fachberatungstellen in Gummersbach, Waldbröl und Radevormwald.

Diakonie Michaelshoven e.V.

Gulliver - ein Überlebensprojekt für Obdachlose

Gulliver, die Überlebensstation für Obdachlose unter dem Kölner Hbf, bietet Duschen, ein Café, die Möglichkeit zur Kleiderwäsche und eine Kleiderkammer, medizinische Betreuung, Schließfächer und Postfächer. Sie steht damit gegen die Ausgrenzung von Obdachlosen und Armen als "stadtbürgerliches Engagement" im besten Sinne. Denn Gulliver ist ein Kooperationsprojekt von Kölner Kaufleuten, Kirche, Lobbyisten und dem Kölner Arbeitslosenzentrum (KALZ). Auch "Prominente" wie Willy Millowitsch oder die "Höhner" waren oder sind aktiv in ihrem Engagement für die Obdachlosenstation, in der auch immer wieder interessante Ausstellungen stattfinden. Ins Leben gerufen wurde das "Gulliver" 2001 vom Vorstand des KALZ, des Kölner Arbeitslosenzentrums. Vorstandsvorsitzender des ehrenamtlichen Trägervereins ist Pfarrer Karl-Heinz Iffland aus der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Ehrenfeld.

Kölner Arbeitslosenzentrum (KALZ)

Kleiderkammer und Obdachlosenbetreuung in Köln-Braunsfeld

Die Obdachlosenbetreuung der Evangelischen Clarenbach-Kirchengemeinde Köln-Braunsfeld wird immer am letzten Donnerstag im Monat im Gemeindehaus angeboten. Für die dazugehörige Kleiderkammer kann während der Bürozeiten (werktags 9 bis 12 Uhr) vor allem Herrenkleidung abgegeben werden. Für Einzelfragen sind auch die Gemeindepfarrer ansprechbar.

Evangelische Clarenbach-Kirchengemeinde Köln-Braunsfeld

Kölner Obdachlosenfrühstück am Sonntag

Das kostenlose Sonntags-Frühstück für Obdachlose mit Live-Musik und viel ehrenamtlichem Engagement ist eine Initiative Kölner Bürgerinnen und Bürger unter der Schirmherrschaft von Elfi Scho-Antwerpes, Bürgermeisterin der Stadt Köln, initiiert von der Dr.-Peter-Deubner-Stiftung. Angeboten wird es zur Zeit jeden zweiten Sonntag im Vringstreff e.V. in der Kölner Südstadt, Im Ferkulum 42, und einmal im Monat in Mülheim in der MüTZe, Mülheimer Selbsthilfe e.V., Berliner Straße 77.

Vringstreff, Kölner Südstadt

Lobby-Restaurant LORE

Das Lobby-Restaurant LORE in der Domstraße 81 bietet von Montag bis Freitag Obdachlosen und Armen ein dreigängiges Menue an. Auch "Normalbürger" können hier preiswert essen. Abendessen gibt es zwischen 16:30 und 18:30 Uhr. Ins Leben gerufen wurde es vom Vorstand des KALZ, des Kölner Arbeitslosenzentrums, Vorstandsvorsitzender des ehrenamtlichen Trägervereins ist Pfarrer Karl-Heinz Iffland (Evangelische Kirchengemeinde Köln-Ehrenfeld).

Kölner Arbeitslosenzentrum (KALZ)

Männerwohnheim Erik Wickberg Haus

Das Erik Wickberg Haus der Heilsarmee in Köln befindet sich im Stadtteil Ehrenfeld, ein multikultureller Schmelztiegel verschiedenster Nationalitäten, Ansichten und Religionen. Inmitten dieser sehr spannenden Mischung bieten wir für wohnungslose Männer eine Einrichtung, die den gesetzlichen Auftrag der §§ 67ff SGB XII (früher §72 BSHG) erfüllt.

Heilsarmee

Netzwerk Wohnungsnot RheinBerg

Das Netzwerk Wohnungsnot RheinBerg ist ein vernetztes Hilfesystem für Menschen im Rheinisch-Bergischen Kreis, die von Wohnungslosigkeit bedroht oder wohnungslos sind. Das Angebot richtet sich an Frauen und Männer, die nicht mehr über ein gesichertes Mietverhältnis verfügen und bei denen es Schwierigkeiten insbesondere in den Bereichen Wohnen, Arbeit, soziale Kontakte, Gesundheit und Finanzen gibt. Das Team unterstützt die Klientinnen und Klienten dabei, die vorhandene Wohnung zu sichern oder eine neue zu finden und in dieser zurecht zu kommen. Hilfe gibt es bei der Klärung der persönlichen und wirtschaftlichen Situation und bei Behördenangelegenheiten. Bei Bedarf wird in adäquate Beratungs- und Hilfemöglichkeiten weitervermittelt. Träger des Netzwerkes Wohnungsnot RheinBerg sind das Diakonische Werk des Evangelischen Kirchenverbands Köln und Region und der Caritasverband für den Rheinisch-Bergischen Kreis e.V..

Diakonisches Werk Köln und Region

Tagestreff für Wohnungslose im Diakoniehaus Salierring, Köln

Der Tagestreff ist im Hilfeverbund des Diakoniehauses Salierring ein eigenständiger Arbeitsbereich, der mit allen weiteren Angeboten im Haus eng kooperiert. Der Tagestreff ist offen für alle wohnungslosen Menschen. Er wird genutzt als: Café (mit Frühstück), Aufenthaltsort, Begegnungsstätte, Versorgungsstation, Kontakt- und Vermittlungsstelle. Zu den Angeboten des Tagestreffs zählen: Duschen, Aufbewahrungsmöglichkeit in Spinden, Kleiderkammer, Waschküche und die Möglichkeit zur Internetnutzung. Mit seinen täglich rund 70 Gästen hat der Tagestreff eine Größenordnung erreicht, die ohne die Hilfe der elf ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht aufrecht zu erhalten wäre.

Diakonisches Werk Köln und Region

Vringstreff, Kölner Südstadt

Der Vringstreff e.V. ist eine Initiative der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden „rund um den Chlodwigplatz“, der Bürgerinitiative südliche Altstadt, der evangelischen Studierendengemeinde und des Johanneshauses. Dort kommen Menschen verschiedener Kulturen und Religionen, mit und ohne Wohnung zusammen. Es gibt einen preiswerten Mittagstisch für alle und ganz konkrete Hilfen für Obdachlose, sowie die Möglichkeit zur Fachberatung bei drohendem Wohnungsverlust, bei Fragen rund um Sozialhilfe, Grundsicherung, Arbeitslosen- oder Wohngeld, bei Schulden und Suchtproblemen. Jeden zweiten Sonntag wird das kostenlose "Kölner Obdachlosen-Frühstück" angeboten und immer wieder Musik oder Ausstellungen mit, von und für obdachlose(n) Menschen.

Vringstreff, Kölner Südstadt

Wohnprojekte der Ambulanten Begleitung/Diakoniehaus Salierring

Die Ambulante Hilfe richtet sich an Menschen, bei denen besondere Lebensverhältnisse mit sozialen Schwierigkeiten verbunden sind und die nicht in der Lage sind, diese Schwierigkeiten aus eigener Kraft zu überwinden. Die Arbeit zielt darauf ab, durch Beratung und Begleitung die Schwierigkeiten des Hilfesuchenden und deren Ursachen festzustellen sowie Bereitschaft und Fähigkeiten zu fördern, um diese Schwierigkeiten zu überwinden. Dazu gehören unter anderem Beratung und Hilfe, um Rechtsansprüche und Sozialleistungen zu realisieren sowie die Unterstützung, um eine Wohnung zu bekommen und zu halten. Die intensiven, zumeist längerfristigen Einzelbetreuungen können die schwierige Lebenssituation obdachloser Menschen positiv verändern. In den Wohnprojekten der Ambulanten Begleitung werden die Betreuten auf ein selbstständiges Wohnen in einer eigenen Wohnung vorbereitet und bei der Suche nach eigenem Wohnraum unterstützt.

Diakonisches Werk Köln und Region

Wohnungslosenhilfe im Haus Salierring, Köln

Im Fachdienst „Diakoniehaus Salierring“ des Diakonischen Werks Köln und Region sind insgesamt acht verschiedene Dienste der Wohnungslosenhilfe und der Straffälligenhilfe gebündelt, die sich ergänzen und miteinander vernetzt sind. Dies sind: Die Ambulante Begleitung, das Betreute Wohnen, die Fachberatungsstelle für Wohnungslose, die Krankenwohnungen, die Straffälligenhilfe, der Tagestreff und die Clearingstelle „Claro“. Im Diakoniehaus Salierring stehen auf sechs Etagen insgesamt über 800 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche zur Verfügung. Das Haus liegt im Kölner Innenstadtbereich mit guter Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel.

Diakonisches Werk Köln und Region