Sucht- und Schuldnerberatung
"Diakonie" lässt sich auch als evangelische Sozialarbeit verstehen. Evangelisch daran ist ihr grundlegend christliches Menschenbild. Das bedeutet zum Beispiel: Not, Leid und Schwäche als einen Teil menschlichen Lebens zu akzeptieren und in der Arbeit mit Betroffenen gemeinsam Lösungswege zu suchen. Dabei sind die Prävention und Entstigmatisierung von suchtkranken Menschen ebenso Ziel wie die Schuldnerberatung, die eine finanzielle Notsituation und die unter Umständen daraus entstandene soziale und psychische Not überwinden hilft. Einzige Voraussetzung für das Funktionieren der Hilfsangebote in beiden Fällen ist eine aktive Mithilfe der Betroffenen.
![]() | Zuviel des Guten oder Falschen kann in Krisen stürzen - Beratung kann herausführen, Prävention kann schützen. |
Die Schuldnerberatung im Gebiet des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region richtet sich an Familien und Einzelpersonen, die überschuldet oder von Überschuldung bedroht sind, an Kleinunternehmer oder Arbeitslose in der Krise, an Jugendliche und viele weitere Personengruppen. Für junge Menschen gibt es ein besonderes Projekt zur präventiven Förderung ihrer Finanzkompetenz. Die Suchtkrankenhilfe bietet in erster Linie Alkohol-, Medikamenten- oder Spielsüchtigen jeden Alters Hilfe. Die Prävention von Suchtverhalten ist ebenso Thema der evangelischen Angebote wie Hilfe bei der psychologischen Seite dieses Problemfelds.
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