Evangelischer Kirchenverband Köln und Region

Migration und Integration

Die Bibel nennt den Menschen das "Ebenbild Gottes". Er nimmt ihn an - in jeder Lebenslage und ohne Ansehen der Person. Daran richtet Diakonie ihr Handeln aus - und tritt besonders für Menschen ein, deren Würde missachtet wird. Denn: Gott traut den Menschen zu, solidarisch zu handeln, das Recht der Schwachen und Fremden zu achten und allen Gerechtigkeit zukommen zu lassen. Diakonisches Handeln fragt nicht nur nach dem, was ein Mensch braucht, sondern auch nach dem, was er will. Und zwar jeder Mensch - gleich, ob Deutscher oder Flüchtling, gesund oder krank, evangelisch oder nicht, geduldet oder "etabliert".

Das Bild vom "Hände-Stern" ist weltbekannt und aktuell - so wie das Thema, wofür es hier steht: Migration und Integration.

 

Im Arbeitsfeld "Migration und Integration" machen der Evangelische Kirchenverband Köln und Region sowie andere, der evangelischen Kirche nahe stehende Einrichtungen zahlreiche Angebote, in denen es darum geht zu fragen: Was will ein Mensch, was braucht er und: Wie kann seine Würde gewahrt werden? Das reicht von Sprachkursen über Integrationsangebote für Familien oder Einzelne, über politische, rechtliche, soziale Beratung und Vermittlung bis hin zur Betreuung von kranken Flüchtlingen oder speziellen Angeboten für Frauen und / oder Kinder mit Migrationshintergrund. Auch politische Statements zu Flüchtlingsfragen fehlen hierbei nicht.



» Links für Engagierte in der Flüchtlingsarbeit

» Beratung für Flüchtlinge, Migrant/innen

» Sprachprojekte, Deutschkurse

» Weitere Integrationsangebote


Beratung für Flüchtlinge, Migrant/innen

Asyl in der Kirche in NRW

Schon in früheren Zeiten haben Verfolgte in Kirchen Schutz gesucht - und meist auch gefunden. Auch heute noch werden Menschen in der ganzen Welt verfolgt und brauchen Asyl. Das "Ökumenische Netzwerk Asyl in der Kirche in NRW e.V." will Flüchtlingen helfen. Und zwar vor allem jenen, die bei einer Abschiebung aus Deutschland in ihrem Heimatland erneut in Gefahr wären. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss unterschiedlicher Einzelpersonen, Kirchengemeinden und Initiativen.

Ökumenisches Netzwerk Asyl in NRW e.V

Beratung ausländischer Studierender an der ESG

Das Beratungsangebot für ausländische Studierende wendet sich - nicht nur - an Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika, die in Deutschland kein Stipendium oder kein BAFÖG erhalten. Es umfasst Beratung in ausländerrechtlichen Fragen und hilft bei Problemen mit dem Alltag in einem für sie fremden Land. Bei finanziellen Notlagen können Hilfen vermittelt werden, insbesondere wenn wichtige Prüfungen anstehen.

esg - Evangelische Studierendengemeinde an den Hochschulen in Köln

Ehrenamtlich: Migrationsberatung des Diakonischen Werks Köln und Region

Der Fachdienst Migration des Diakonischen Werkes Köln und Region berät und begleitet Migrantinnen und Migranten in unterschiedlichen rechtlichen und sozialen Lebenssituationen in Deutschland. Die Beratung ist grundsätzlich kostenlos und vertraulich. Um den vielfältigen Fragestellungen gerecht zu werden, untergliedert sich das Angebot in folgende Aufgabenbereiche: Flüchtlingsberatung mit dem Projekt "Mwangaza", Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer mit dem Projekt "Türöffner", Integrationsagentur mit dem Programm "Freiwilligendienste aller Generationen" und Rückkehrberatung mit dem Projekt "Auswege" sowie Interkulturelle Zentren. Ein Praktikum im Fachdienst Migration oder ehrenamtliches Engagement ist hier jederzeit möglich.

Diakonisches Werk Köln und Region

Flüchtlingsberatung des Diakonischen Werkes Köln und Region

Die Flüchtlingsberatung wendet sich an Menschen, die (noch) keinen gefestigten Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland besitzen. Das Diakonische Werk Köln und Region möchte sie dabei unterstützen, ihr Leben selbständig zu gestalten. Beraten werden: Flüchtlinge im Asylverfahren, mit Duldung, ohne Aufenthaltstitel oder mit Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen sowie unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge. Dabei geht es um Asyl- und Aufenthaltsrecht, soziale Leistungen, Arbeitsgenehmigungen, Hilfe bei psychischer Belastung, etwa nach Traumatisierung, Unterbringung und vieles mehr. Das Diakonische Werk vermittelt auch Kontakt zu spezialisierten Anwältinnen und Anwälten oder Therapeutinnen und Therapeuten. Zur Flüchtlingsberatung gehört auch das Projekt Mwangaza. Übersetzt bedeutet das "Licht, das den Weg weist". "Mwangaza" ist eine Gesundheits- und Sozialberatung für Frauen aus Afrika und ihre Familien. Das Projekt besteht seit dem Jahr 2003 in Kooperation zwischen dem Diakonischen Werk Köln und Region, der Universitäts-Frauenklinik Köln und dem Gesundheitsamt Köln.

Diakonisches Werk Köln und Region

Gesundheits- und Sozialberatung für Frauen aus Afrika

Das Projekt „Mwangaza“, zu deutsch: "Licht, das den Weg weist", besteht seit 2003 und richtet sich an Frauen aus Afrika und deren Familien. In einem deutsch-afrikanischen Team von Beraterinnen aus dem Diakonischen Werk Köln und Region, der Frauenklinik der Universität Köln und dem Gesundheitsamt Köln werden Fragen rund um Gesundheit, Aufenthalt und Soziales geklärt. Beraten wird mehrsprachig: Englisch, Französisch, Kiswahili und Lingala sind dabei die wichtigsten Sprachen.

Diakonisches Werk Köln und Region

Kölner Flüchtlingsrat e.V.

Seit 1984 setzt sich der Kölner Flüchtlingsrat für die Rechte und die Integration von Flüchtlingen, für Toleranz und Völkerverständigung ein. Er zählt damit zu den ersten Flüchtlingsräten Deutschlands. Gegeründet wurde er als Zusammenschluss verschiedener Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen sowie mit maßgeblicher Unterstützung der Evangelischen Kirche. Finanzieller Träger ist seit 1998 der Kölner Flüchtlingsrat e.V. Dieser Verein hat sich zum Ziel gesetzt, mit den Flüchtlingen ihr Recht auf Asyl durchzusetzen und menschenwürdige Lebensbedingungen zu schaffen. Ein Schwerpunkt der Arbeit ist die Beratung von Flüchtlingen - auch von Menschen "ohne Papiere". Der Verein versteht sich als Interessenvertretung der Flüchtlinge gegenüber Behörden, Institutionen und politischen Gremien. Er informiert und berät auch Gemeinden sowie kirchliche und nichtkirchliche Flüchtlingsinitiativen, koordiniert die Flüchtlingsarbeit in Köln und Umgebung, beteiligt sich an Diskussionsforen, organisiert Seminare, Tagungen und Ausstellungen und versucht, auf die Asylpolitik durch Stellungnahmen und Aktionen sowie durch Zusammenarbeit mit landes- und bundesweiten Asyl-Organisationen Einfluss zu nehmen. 

Kölner Flüchtlingsrat e.V.

Mehrsprachige Frauenberatung "Wendepunkt" der Diakonie Michaelshoven

Diese Beratungsstelle ist ein Angebot ausschließlich für Frauen, die Hilfe und Unterstützung suchen, zum Beispiel bei familiären oder partnerschaftlichen Konflikten, bei häuslicher Gewalt oder Stalking, bei Trennung und Scheidung, finanziellen Problemen, körperlicher, seelischer oder sexueller Gewalterfahrung, Schwierigkeiten mit Behörden und anderen Institutionen oder bei Fragen zu Arbeitslosengeld II, Grundsicherung und anderen Sozialleistungen. Auch bei Erziehungs- und Entwicklungsfragen und in Lebenskrisen gibt es Hilfe. Die Beratung ist kostenlos, vertraulich, geschützt und unbürokratisch - und mehrsprachig: in deutscher, russischer, polnischer und türkischer Sprache. Sie kann telefonisch, per Mail oder im persönlichen Gespräch erfolgen.

Diakonie Michaelshoven e.V.

Migrationsberatung der Diakonie für erwachsene Zuwanderer

Dieses Angebot des Diakonischen Werks Köln und Region richtet sich an Neuzuwanderer, die älter als 27 Jahre sind: Es bietet individuelle, bedarfsorientierte Begleitung im Integrationsprozess. Zur Zielgruppe gehören außerdem anerkannte Flüchtlinge, Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler, jüdische Zuwanderinnen und Zuwanderer und Arbeitsmigrantinnen und -migranten sowie deren Familienangehörige. Konkret werden praktische Hilfestellungen gegeben, etwa die Vermittlung von Sprach- und Orientierungskursen, Beratung bei Fragen zur Aufenthaltsverfestigung, Familienzusammenführung oder Einbürgerung, zur Anerkennung von Schul- und Berufsabschlüssen, zum Umgang mit Ämtern und Institutionen und zu Fragen nach sozialen Leistungen. Auch Erziehung, Partnerschaft, Gesundheit, psychische Belastungen oder Behinderungen können Thema sein.

Diakonisches Werk Köln und Region

Projekt Auswege: Rückkehrberatung der Diakonie

Die Rückkehrberatung berät und unterstützt Menschen vor und nach dem Ausreiseprozess. Gemeinsam mit den Betroffenen wird dabei nach tragfähigen Perspektiven im Heimatland gesucht. Schwerpunkte während der Beratung sind die Klärung der aufenthaltsrechtlichen und sozialen Situation in Deutschland, die Klärung der Situation im Heimatland sowie die Klärung von Ausreisefristen und Ausreisemodalitäten. Außerdem die Vermittlung finanzieller Hilfen aus Rückkehrprogrammen. Wahlweise die Vermittlung in deutsche Rückkehrprojekte in Deutschland oder doe Vermittlung von Kontakten im Heimatland. Natürlich gibt es auch Unterstützung bei der Entscheidungsfindung und bei der Organisation der Ausreise.

Diakonisches Werk Köln und Region

Runder Tisch für Flüchtlingsfragen

Der "Runde Tisch für Flüchtlingsfragen" wurde 2003 nach einem Beschluss des Rates der Stadt Köln eingerichtet. Er setzt sich zusammen aus Mitgliedern der Stadt, der evangelischen und katholischen Kirche, aus Vertretern von Fraktionen und anderen. Sprecher des Runden Tisches sind der Klettenberger Pfarrer Jost Mazuch und Peter Krücker vom Katholikenausschuss Köln. Zu den wichtigsten Aufgaben gehören die Suche nach geeigneten Standorten für die Unterbringung von Flüchtlingen, die Initiierung eines stadtweiten Dialogs und die Vernetzung der ehrenamtlichen Unterstützungsarbeit. Einen kontinuierlichen Schwerpunkt nehmen Beratungen ein.



Sprachprojekte, Deutschkurse

Deutschkurs für Frauen in Köln-Buchheim

Der Familienladen ist Teil des Netzwerks für Kinder, Jugendliche und Familien in Buchheim. Er bietet allen Familien die Gelegenheit, sich zu treffen und auszutauschen. Besondere Angebote gibt es für (türkische) Frauen, Jugendliche und Kinder. Schwerpunkte sind Themenbereiche wie Kindererziehung, Familienkonflikte, Trennung und Unterhalt, Schwangerschaft, Mutter-Kind-Kuren, Gesundheit oder Lebensplanung. Beratung wird groß geschrieben. Weitere Angebote: Ferienprogramm für Familien, Vater-Kind-Aktionen, Elterntraining, Deutschkurs für Frauen, Kulturangebote und vieles mehr.

Diakonisches Werk Köln und Region

Erwachsenenbildung in den Fachbereichen Kommunikation und Sprachen

Die Melanchthon-Akademie ist die Stadtakademie des Evangelischen Kirchenverbands Köln und Region. Zugleich erfüllt sie die Aufgaben eines Erwachsenenbildungswerks: durch ihr umfangreiches Bildungsprogramm und indem sie die Bemühungen der Gemeinden und einzelner Einrichtungen im Bereich der Erwachsenenbildung nach ihren Möglichkeiten unterstützt. Das Bildungsangebot ist in unterschiedliche Arbeitsfelder unterteilt, in denen mit jedem neuen Programm halbjährlich neue Seminare, Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen, Workshops oder Tagungen angeboten werden - beispielsweise in den Fachbereichen Kommunikation und Sprachen.

Melanchthon-Akademie

Evangelischer Sozialdienst und Arbeitslosenzentrum Frechen

Der Evangelische Sozialdienst, beziehungsweise das Arbeitslosenzentrum Frechen bietet verschiedene Beratung, Hilfen und Informationen an, wie zum Beispiel die psycho-soziale Beratung, gesetzliche Betreuung nach dem BtG in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Jugend- und Familienhilfe Köln e. V., Hilfe beim Umgang mit Behörden und Ämtern wie dem Sozialamt, der ARGE, oder dem Arbeitsamt, Arbeitslosenberatung, Hilfe bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen am PC, Sprachförderung nach Anfrage, etc.

Evangelische Kirchengemeinde Frechen

Familienladen in Köln-Buchheim

Der Familienladen ist Teil des Netzwerks für Kinder, Jugendliche und Familien in Buchheim. Er bietet Familien die Gelegenheit, sich zu treffen und auszutauschen. Besondere Angebote gibt es für Frauen, Jugendliche und Kinder. Beratung wird groß geschrieben: Das Team des Familienladens berät schnell und unbürokratisch, unterstützt alle Hilfesuchenden dabei, die passende Hilfe zu finden. In der Sozialberatung geht es um Fragen zu finanziellen und behördlichen Angelegenheiten, um Sozialleistungen und die Unterstützung bei Formularen und Anträgen. Weitere Angebote: Ferienprogramme für Familien, Vater-Kind-Aktionen, Elterntraining, Kulturangebote und vieles mehr.

Diakonisches Werk Köln und Region

Familienzentrum Bilderstöckchen

Das Familienzentrum Bilderstöckchen besteht aus verschiedenen Einrichtungen, in denen regelmäßig offene Elternsprechstunden, Elterncafé, Sprachföderung, Vorleseangebote, Sprachtherapie, Büchereibesuche, Hausaufgabenbetreuung, eine Kleiderkammer für Kinderkleidung, Waldtage und Schwimmunterricht für Kinder angeboten werden.
Die Träger - das Diakonische Werk Köln und Region und das "Netzwerk Soziale Dienste und ökologische Bildungsarbeit e.V." - haben sich 2006 zusammengeschlossen, um im Stadtteil das Familienzentrum Bilderstöckchen als Verbund zu gründen mit zwei Tageseinrichtungen für Kinder in sozialen Brennpunkten, dem "Amigo-Treff" für Kinder und Jugendliche sowie mit heilpädagogischen und sozialen Diensten. 2008 erhielten sie das Gütesiegel Familienzentrum NRW.

Diakonisches Werk Köln und Region

Interkulturelles Zentrum "Alte Feuerwache"

Im Bürgerzentrum "Alte Feuerwache" bietet das Diakonische Werk Köln und Region unter der Überschrift "Interkulturelles Zentrum" Aktivitäten für verschiedene Zielgruppen an. Das Zentrum ist für alle Menschen mit und ohne Migrationshintergrund offen, Begegnung und Integration stehen hier im Vordergrund. Weiterer Schwerpunkt ist die Unterstützung des freiwilligen Engagements. Da gibt es Angebote für Schülerinnen und Schüler, beispielsweise Sprachförderung und Hausaufgabenhilfe bis Klasse 10, aber auch Aktivitäten wie Ausflüge, Museumsbesuche und Bastelnachmittage. Seniorinnen und Senioren treffen sich zum Folkloretanz, zur Gymnastik oder zu Seminaren. Für Frauen gibt es außerdem spezielle Sprachförderkurse, Vorträge, Gesprächsrunden und kreative Gruppen.

Diakonisches Werk Köln und Region

Interkulturelles Zentrum Buchheim

Das Interkulturelle Zentrum Buchheim bietet neben einem Internationalen Frauenkreis Gymnastikkurse für Jung und Alt, spezielle Frauenkurse, Nähkurse für Frauen aus Afrika und Sprachförderungsangebote in Kooperation mit dem Familienladen Buchheim. Das Interkulturelle Zentrum wird vom Diakonischen Werk Köln und Region getragen, und befindet sich im gleichen Haus wie das Jugendzentrum „Treffer“ des gleichen Trägers, das ein vielfältiges Programm für Kinder und Jugendliche bietet.

Diakonisches Werk Köln und Region

Köln-Dellbrück: Angebote für Aussiedlerinnen und Aussiedler

In Dellbrück hält die Evangelische Kirchengemeinde eine Reihe von Angeboten für Aussiedlerinnen und Aussiedler vor, zum Beispiel einen Gesprächskreis für Aussiedlerinnen und Aussiedler, Hausaufgabenhilfe für deren Kinder, Sprachkurse als offenes Angebot für Teilnehmende mit Deutsch-Grundkenntnissen oder einen Gesprächskreis für Seniorinnen und Senioren.

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide

Qualifizierung und Arbeitsmarktintegration für Frauen in Porz-Finkenberg

In Kooperation mit der Arge Köln, dem Amt für Stadtentwicklung und der Jugendwerkstatt Porz hat die Diakonie Michaelshoven ein Stadtteil-Projekt zur Qualifizierung und Arbeitsmarktintegration von Frauen in Porz entwickelt. Es richtet sich an junge Erwachsene mit dem Ziel der (Re-)Integration in den Arbeitsmarkt: Jeweils 18 arbeitslose Frauen werden in einem Kantinen- und Cateringbetrieb in Teil- oder Vollzeit qualifiziert. Die Wissensinhalte werden unter Anleitung einer qualifizierten Fachkraft vermittelt, die theoretische Qualifizierung übernehmen DozentInnen der Jugendwerkstatt Porz. Wichtig sind auch der Abbau sprachlicher Barrieren und die Entwicklung eines berufsbezogenen Wortschatzes. Kontinuierliche sozialpädagogische Betreuung sichert die Stabilisierung sozialer und personaler Kompetenzen und die Entwicklung einer beruflichen Perspektive.

Diakonie Michaelshoven e.V.

Sprachförderung für Jugendliche und junge Erwachsene in Bergisch Gladbach

Im Jugendzentrum Q1 gibt es unter professioneller Leitung zweimal wöchentlich stattfindende Sprachförderkurse für Jugendliche und junge Erwachsene. Dieses internationale Angebot richtet sich an Jugendliche, die besondere Unterstützung beim Erlernen der deutschen Sprache benötigen. Der Unterricht soll Schülern den Übergang in Regelklassen erleichtern und ihnen Orientierung und Hilfestellungen anbieten. Das Angebot ist kostenlos.

Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach

Sprachförderung für Mädchen und junge Frauen mit Migrationshintergrund

Dieses Projekt im Internetcafé girlspace ist ein sprachförderndes Angebot für Mädchen und junge Frauen mit Migrationshintergrund. Es bietet unterschiedliche Zugänge: Das Spektrum reicht von medien- und erlebnispädagogischen über kunstpädagogische Elemente bis zu gemeinsamen Aktionen mit Deutschen und das gemeinsame (Vor-)Lesen aus Büchern und lokalen Zeitungen. Das bunt gemischte Team besteht aus Praktikantinnen, Ehrenamtlichen und einer hauptamtlichen Sozialpädagogin. Das internationales Team  des girlspace bietet eine Gesprächsplattform für die Teilnehmerinnen, um beispielsweise über ihre persönliche Situation in Deutschland zu sprechen.

girlspace - Internetcafé für Mädchen und junge Frauen

Sprachprojekt für ausländische Frauen in der Evangelischen Familienbildungsstätte Köln

In diesem Projekt erwerben Frauen die Grundkenntnisse der deutschen (Alltags-)Sprache. Dies geschieht inhaltlich verbunden mit Themen, die für die Familien wichtig sind: Das Schulleben in Deutschland, Hausaufgaben, Elternmitwirkung und weitere Fragen des Schulalltags. Jüngere Geschwisterkinder werden während der Kurszeit in einem eigenen Raum betreut. Dieser Kurs der Evangelischen Familienbildungsstätte Köln (FBS) kann auch in Kombination mit einem Sprachkurs für die Kinder durchgeführt werden. Der Kurs wird finanziert durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

Evangelische Familienbildungsstätte Köln (FBS)


Weitere Integrationsangebote

Asyl in der Kirche in NRW

Schon in früheren Zeiten haben Verfolgte in Kirchen Schutz gesucht - und meist auch gefunden. Auch heute noch werden Menschen in der ganzen Welt verfolgt und brauchen Asyl. Das "Ökumenische Netzwerk Asyl in der Kirche in NRW e.V." will Flüchtlingen helfen. Und zwar vor allem jenen, die bei einer Abschiebung aus Deutschland in ihrem Heimatland erneut in Gefahr wären. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss unterschiedlicher Einzelpersonen, Kirchengemeinden und Initiativen.

Ökumenisches Netzwerk Asyl in NRW e.V

Au-Pair-Treff im girlspace

Das girlspace - Internetcafé für Mädchen und junge Frauen - bietet auch spezielle Projekte und Kurse nur für Au-Pairs und ehemalige Au-Pairs, außerdem regelmäßige Treffen für ehemalige und jetzige Au-Pairs aus Köln und Umgebung. Termine können im Café erfragt werden.

girlspace - Internetcafé für Mädchen und junge Frauen

Beratung ausländischer Studierender an der ESG

Das Beratungsangebot für ausländische Studierende wendet sich - nicht nur - an Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika, die in Deutschland kein Stipendium oder kein BAFÖG erhalten. Es umfasst Beratung in ausländerrechtlichen Fragen und hilft bei Problemen mit dem Alltag in einem für sie fremden Land. Bei finanziellen Notlagen können Hilfen vermittelt werden, insbesondere wenn wichtige Prüfungen anstehen.

esg - Evangelische Studierendengemeinde an den Hochschulen in Köln

Christlich-muslimische Begegnung

Mit der "christlich-muslimischen Begegnung" als Arbeitsfeld wollen evangelische Christinnen und Christen im Rahmen des interkulturellen Zusammenlebens Gespräche und Begegnungen zwischen Christentum und Islam in Köln und Umgebung fördern. Mit Gemeindeabenden, Seminaren und Moscheebesuchen soll einem möglichen Informationsdefizit in evangelischen Gemeinden begegnet werden. Regelmäßig werden Projektgruppen und Gesprächskreise veranstaltet, die offen sind für alle interessierten christlichen und islamischen Gläubigen. Der Dialog wird gefördert durch gemeinsam getragene Veranstaltungen wie zum Beispiel das interreligiöse Friedensgebet. Kontakte bestehen zu islamischen Gemeinden, Vereinen und Verbänden, zu den Synodalbeauftragten für Islam in Köln und zu dem landeskirchlichen Beauftragten für Islamfragen, außerdem zum Referat für Interreligiösen Dialog der Erzdiözese Köln. In Kooperation mit dem Schulreferat werden Schulklassen besucht, informiert und zu Moscheebesuchen angeregt. Religionslehrerinnen und -lehrer können an Fortbildungen zu christlich-islamischen Themen teilnehmen. In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Informationsstelle gibt es Führungen durch Kölner Stadtviertel auf den Spuren des Islams. In Kooperation mit der Melanchthon-Akademie werden themenspezifische Bildungsveranstaltungen für Erwachsene angeboten.

Christlich-muslimische Begegnung in Köln und Region

Integrationsagentur des Diakonischen Werkes Köln und Region

Die Integrationsagentur des Diakonischen Werkes Köln und Region will Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit freien und öffentlichen Trägern sowie Migrantenselbstorganisationen fördern. Schwerpunkte sind dabei das bürgerschaftliche Engagement von und für Menschen mit Migrationshintergrund, etwa
durch Qualifizierung von Ehrenamtlichen, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Migrantenselbstorganisationen. Außerdem soll die interkulturelle Öffnung bei Diensten und Einrichtungen gestärkt werden. In der sozialraumorientierten Arbeit geht es gemeinsam mit den Kooperationspartnern vor Ort um die
Heranführung von Zugewanderten an die Angebote ihrer sozialen Infrastruktur.

Diakonisches Werk Köln und Region

Interkulturelle Angebote im Mehrgenerationenhaus Bergisch Gladbach

Zu den interkulturellen Angeboten im Mehrgenerationenhaus Bergisch Gladbach gehören beispielweise das Multikulturelle Interreligiöse Theaterensemble. Das spielt Märchen, Anekdoten und abendfüllende Stücke aus der ganzen Welt – ebenso bunt gemischt wie die Besetzung. Das Ensemble ist offen für jedermann. Oder das "internationale Kochen": Überall auf der Welt haben Frauen ähnliche Aufgaben und Probleme in der Kindererziehung, im Haushalt auf der Arbeit. Beim Internationalen Kochen gibt es die Möglichkeit zum Austausch und Kennenlernen. Kinder können miteinander spielen bzw. werden betreut, während gemeinsam gekocht wird. Anschließend werden die zubereiteten Leckereien zusammen gegessen.

Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach

Interkulturelles Zentrum "Alte Feuerwache"

Im Bürgerzentrum "Alte Feuerwache" bietet das Diakonische Werk Köln und Region unter der Überschrift "Interkulturelles Zentrum" Aktivitäten für verschiedene Zielgruppen an. Das Zentrum ist für alle Menschen mit und ohne Migrationshintergrund offen, Begegnung und Integration stehen hier im Vordergrund. Weiterer Schwerpunkt ist die Unterstützung des freiwilligen Engagements. Da gibt es Angebote für Schülerinnen und Schüler, beispielsweise Sprachförderung und Hausaufgabenhilfe bis Klasse 10, aber auch Aktivitäten wie Ausflüge, Museumsbesuche und Bastelnachmittage. Seniorinnen und Senioren treffen sich zum Folkloretanz, zur Gymnastik oder zu Seminaren. Für Frauen gibt es außerdem spezielle Sprachförderkurse, Vorträge, Gesprächsrunden und kreative Gruppen.

Diakonisches Werk Köln und Region

Mehrgenerationenhaus Bergisch Gladbach

Das Mehrgenerationenhaus in Bergisch Gladbach ist kein Wohnhaus, sondern ein Ort der Begegnung. Es ist aus den vielfältigen Angeboten und Aktivitäten der Evangelischen Kirchengemeinde hervorgegangen. Ziel des Programms ist es, die bestehende Arbeit und Strukturen vor Ort aufzugreifen und in eine bestimmte Richtung auszubauen: besonders wird sich um die Integration sozial benachteiligter Menschen, die Vermittlung von haushaltsnahen und familienentlastenden Dienstleistungen, den Dialog der Kulturen und der Religionen, sowie das Miteinander der Generationen bemüht. Das Mehrgenerationenhaus Bergisch Gladbach fördert auch die Integration sozial benachteiligter Menschen durch Angebote wie beispielsweise Sprachkurse für Migrantinnen oder PC-Kurse zur weiteren Qualifizierung von Arbeitssuchenden. Dazu zählt außerdem die Vermittlung von haushaltsnahen Dienstleistungen (Einkaufshilfen, Fahrdienste für Senioren, Kinderbetreuung), die Familien, BerufswiedereinsteigerInnen oder auch Senioren entlasten sollen. Des weiteren werden durch Vortragsreihen, interreligiöse Feste und Kursangebote wie zum Beispiel die „Multikulturelle- Interreligiöse- Theatergruppe“ (M.I.T.) sowohl die Integration, als auch der Dialog zwischen Kulturen und Religionen gefördert. Die offene Begegnungsstätte, wie auch die intergenerative Konzeptionierung der Angebote (Leihgroßeltern-Vermittlung, Hausaufgabenbetreuung, Märchennachmittage von Senioren für Kinder) hat zudem stets das Miteinander der Generationen im Blick.

Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach

Migrationsberatung der Diakonie für erwachsene Zuwanderer

Dieses Angebot des Diakonischen Werks Köln und Region richtet sich an Neuzuwanderer, die älter als 27 Jahre sind: Es bietet individuelle, bedarfsorientierte Begleitung im Integrationsprozess. Zur Zielgruppe gehören außerdem anerkannte Flüchtlinge, Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler, jüdische Zuwanderinnen und Zuwanderer und Arbeitsmigrantinnen und -migranten sowie deren Familienangehörige. Konkret werden praktische Hilfestellungen gegeben, etwa die Vermittlung von Sprach- und Orientierungskursen, Beratung bei Fragen zur Aufenthaltsverfestigung, Familienzusammenführung oder Einbürgerung, zur Anerkennung von Schul- und Berufsabschlüssen, zum Umgang mit Ämtern und Institutionen und zu Fragen nach sozialen Leistungen. Auch Erziehung, Partnerschaft, Gesundheit, psychische Belastungen oder Behinderungen können Thema sein.

Diakonisches Werk Köln und Region

Pro Arbeit Michaelshoven gGmbH: Qualifizierung und Integration von benachteiligten Menschen

"Pro Arbeit Michaelshoven" ist die "kleine Schwester" des Berufsförderungswerks Köln und arbeitet auf dem Gebiet der Qualifizierung und Integration von gesundheitlich eingeschränkten, sozial- und bildungsbenachteiligten Menschen. Dazu gehören beispielsweise die Integration von Jugendlichen und Erwachsenen mit multiplen "Vermittlungshemmnissen", Beratung von langzeiterkrankten Versicherten zur Wiedereingliederung an den Arbeitsplatz und in den Beruf sowie Durchführung von betrieblichem Gesundheits- und Eingliederungsmanagement in Unternehmen; Qualifizierung von Arbeitnehmern zur Arbeitsplatzsicherung, Prüfungsvorbereitung für Auszubildende oder die Beratung und Qualifizierung zur erfolgreichen Selbständigkeit. Pro Arbeit bietet außerdem verschiedene Maßnahmen zur arbeitsmedizinischen Begutachtung und beruflichen Orientierung an. Dieser Bereich umfasst die Erstellung von individuellen Fähigkeits- und Leistungsprofilen und deren Abgleich mit berufsbezogenen Anforderungsprofilen. Ziel ist es, unter Einbindung aller Beteiligten geeignete berufliche Möglichkeiten zu erkunden und individuelle Perspektiven zu entwickeln.

Diakonie Michaelshoven e.V.

Qualifizierung und Arbeitsmarktintegration für Frauen in Porz-Finkenberg

In Kooperation mit der Arge Köln, dem Amt für Stadtentwicklung und der Jugendwerkstatt Porz hat die Diakonie Michaelshoven ein Stadtteil-Projekt zur Qualifizierung und Arbeitsmarktintegration von Frauen in Porz entwickelt. Es richtet sich an junge Erwachsene mit dem Ziel der (Re-)Integration in den Arbeitsmarkt: Jeweils 18 arbeitslose Frauen werden in einem Kantinen- und Cateringbetrieb in Teil- oder Vollzeit qualifiziert. Die Wissensinhalte werden unter Anleitung einer qualifizierten Fachkraft vermittelt, die theoretische Qualifizierung übernehmen DozentInnen der Jugendwerkstatt Porz. Wichtig sind auch der Abbau sprachlicher Barrieren und die Entwicklung eines berufsbezogenen Wortschatzes. Kontinuierliche sozialpädagogische Betreuung sichert die Stabilisierung sozialer und personaler Kompetenzen und die Entwicklung einer beruflichen Perspektive.

Diakonie Michaelshoven e.V.

Runder Tisch für Integration: "Gemeinsam sind wir Köln!"

Der Kölner Runde Tisch für Integration ist ein Bündnis gegen Vorurteile, Ausgrenzung, Benachteiligung und Gewalt. Ziele der Arbeit des Runden Tisches sind eine bessere Verständigung mit der zugewanderten Bevölkerung, der Abbau von Fremdenfeindlichkeit und die Information über Hintergründe. Gegründet wurde er am 12. Dezember 1991, und zu den Teilnehmern gehören Kölner mit und ohne deutschen Pass, Menschen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Verbänden, Medien, Christen, Juden und Muslime und nicht zuletzt Vertreter von Initiativen, die sich um ein gutes Zusammenleben zwischen Kölnern bemühen, wo immer sie herkommen, eingeboren oder eingewandert. Ihr Motto ist: "Gemeinsam sind wir Köln!"

Runder Tisch für Integration