Evangelischer Kirchenverband Köln und Region

Plädoyer für transnationale Erinnerungsräume

Vortrag mit Dogan Akhanli und Ester Mujawayo

Meldung vom 17.04.2015 - bitte beachten Sie, dass terminbezogene Informationen und Hyperlinks veraltet sein können.


17.04.2015, Köln (epk). Gibt es einen Gedächtnisraum, der Anerkennung und Würde der Opfer verschiedener Völkermorde beherbergt, in dem Menschen angesichts von unfassbaren Taten sich ihrer menschlichen Würde besinnen können? Den Wunsch nach transnationalen Erinnerungsräumen äußerte Dogan Akhanli, der sich als deutscher Schriftsteller mit türkischem Hintergrund der Frage nach dem Umgang mit dem Genozid dezidiert stellt. Diese Frage stellt sich ebenso Ester Mujawayo, die den Völkermord in Ruanda überlebte und heute im psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge in Düsseldorf arbeitet. Antworten erhält man am Freitag, 17. April, 19.30, Uhr in der Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b. Die Teilnahme kostet 5 Euro.


Kontakt:
Melanchthon-Akademie
Telefon 0221/93 18 030. www.melanchthon-akademie.de