Stadtsuperintendent Rolf Domning zu den Vorgängen am Kölner Hauptbahnhof

Die Evangelische Kirche in Köln und Region ist äußerst bestürzt über das Ausmaß der demütigenden Übergriffe gegenüber Frauen und Mädchen

Dieser Artikel wurde am 07.01.2016 veröffentlicht.
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07.01.2016

Als Evangelische Kirche in Köln und Region sind wir äußerst bestürzt über die Vorgänge am Silvesterabend im Bahnhof und auf dem Bahnhofsvorplatz in Köln. Das sich offenbarende Ausmaß der brutalen und demütigenden Übergriffe gegenüber Frauen und Mädchen ist unfassbar und wir hoffen, dass möglichst viele Täter identifiziert werden, damit sie zur Rechenschaft gezogen werden.

Rolf Domning, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region

Sexualisierte Gewalt ist ein allgemeines und häufig vorkommendes Phänomen unserer Gesellschaft und ist aufs Schärfste anzuprangern, nicht nur dann, wenn der Täterkreis offenbar aus arabisch-nordafrikanischen Herkunftsländern stammt.

Sexualisierte Gewalt widerspricht in jeglicher Hinsicht biblisch-ethischen Grundpositionen unserer Kirche. Neben den nicht-kirchlichen Beratungsstellen möchte ich die betroffenen Frauen und Mädchen auch auf die Angebote unserer evangelischen Beratungsstellen (Telefon 0221/257 74 61) aufmerksam machen und hoffen, dass es ihnen möglich ist, die Angebote zum Gespräch wahrzunehmen.“



Text: APK
Foto(s): Jürgen Schulzki