Evangelischer Kirchenverband Köln und Region

26. Februar: DIE NACHT, DER RAUM, DIE STILLE

„Lange Nacht der Kirchen in der Kölner Innenstadt“: Großartige Räume voller Mystik und Originalität

21.02.2016

Die Lange Nacht der Kirchen hat sich in Köln inzwischen zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. In den letzten Jahren haben sich über 20 evangelische und katholische Kirchen in der Kölner Innenstadt beteiligt und ihre Türen geöffnet, um zahlreiche Gäste willkommen zu heißen und sie mit unterschiedlichen Impulsen die Kirchenräume erleben zu lassen, sie anzuregen, zu begeistern, zu irritieren und nachdenklich zu stimmen.

Antoniterkirche, Trinitatiskirche und Kartäuserkirche öffnen in der Langen Nacht der Kirchen wieder ihre Türen für Stille und Meditation
In diesem Jahr können Besucherinnen und Besucher am Freitag, 26. Februar, von 20 bis 24 Uhr großartige Räume voller Geschichte und Leben, voller Mystik und Originalität, voller Stille und mildem Licht entdecken und auf sich wirken lassen. Auch evangelische Kirchen werden in dieser Nacht zu Orten der Begegnung: mit ihren Räumen, den Kunstwerken, mit sich selbst und vielleicht mit Gott.

Antoniterkirche, Trinitatiskirche und Kartäuserkirche bieten Programm, Stille und Meditation
Eine Illumination der Kirche kann man um 22 Uhr in der Antoniterkirche, Schildergasse 57, erleben, in der eine Feier der biblisch verwurzelten Komplet und ein Nachtgebet stattfinden. Beim gemeinsam Singen und Beten können die Teilnehmenden eine Verankerung ihres Lebensweges finden.

Der Kircheninnenraum der Kölner Trinitatiskirche, Filzengraben 4, wird während des gesamten Abends ebenfalls illuminiert sein. Ab 21 Uhr wird es zur vollen und zur halben Stunde eine kleine Bibellesung geben. Es besteht auch die Möglichkeit, in der Kirche mit einem Geistlichen ins Gespräch zu kommen.

Auch die Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, bietet an diesem Tag einen Ort der Stille und Meditation an. Sie blickt zurück auf eine fast 700-jährige Geschichte. 1334 wurde hier eine Ordensniederlassung der Kartäuser gegründet. Seit 1922 ist die Kirche eine protestantische. Ursprünglich am Stadtrand gelegen, befindet sich die Kartause heute im Herzen Kölns. Auf dem einstigen Klosterareal sind jetzt zentrale Einrichtungen der Evangelischen Kirche untergebracht.

In ökumenischer Verbundenheit
Die „Lange Nacht der Kirchen in der Kölner Innenstadt“ findet in der Fastenzeit statt, einer Zeit der Besinnung und der Vorbereitung. So verbinden die evangelischen und katholischen Kirchen mit ihrer Einladung die Hoffnung, in dieser Nacht gemeinsam mit vielen anderen Menschen innerlich und äußerlich »unterwegs zu sein« und in ökumenischer Verbundenheit, die Spurensuche im Glauben zu gestalten.



Text: APK
Foto(s): www.nachtraumstille.de