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Wege in den Beruf für Jugendliche - EINSTIEG, ein Projekt des Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch

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Wege in den Beruf
Heinrich Berns (links) und Stadt-Superintendent Karl Schick verlassen sich auf die Sachkompetenz von Projektleiterin Sabine Barth

Seit kurzem gibt es in Holweide ein neues Angebot, das sich an Jugendliche ohne abgeschlossene Berufsausbildung, ohne Schulabschluss oder mit Schwierigkeiten in bestehenden Ausbildungsverhältnissen richtet:
"EINSTIEG - Wege in den Beruf".

Eröffnet wurde es vor dem Treff der Holweider Selbsthilfe mit einer Kletterwand, Spiel- und Beratungsangeboten, sowie im Beisein von Superintendent Karl Schick für den Träger des Projekts, den Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch im Evangelischen Stadtkirchenverband Köln und dem Teamleiter Heinrich Berns vom Arbeitsamt Köln-Mülheim.

"Eine abgeschlossene Ausbildung ist durch nichts zu ersetzen", brachte Karl Schick das Ziel des Projekts auf den Punkt. Ziel ist in der Tat, Jugendliche beim Übergang von Schule zum Beruf rechtzeitig zu beraten, arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte Jugendliche kompetent zu fördern, Schwellenängste abzubauen und auch Jugendlichen, die vielleicht schon einmal schlechte Erfahrungen mit Arbeitsämtern gemacht habe, weiter zu helfen. Dass dies so sein kann, bestreitet das Kölner Arbeitsamt gar nicht, im Gegenteil: Es fördert ganz bewußt weiterhin das seit 1999 - damals noch in Mülheim - bestehende Angebot: "Hier besteht eine größere Nähe zu den Jugendlichen", sagte Heinrich Berns. Früher im Mülheimer Lutherturm untergebracht, ist das Projektbüro jetzt auf der Piccoloministraße zu finden.

Weitere Angebote sind: LehrerInnen und SchülerInnen aller Schularten können sich bei der Suche nach Betriebsbesichtigungen oder Praktikumsstellen hierhin wenden, Ausbildungsbetriebe können freie Ausbildungsplätze anbieten, bei der Veranstaltung von Börsen können Informationen ausgetauscht, Ausbildungs- oder Praktikumsplätze vermittelt werden.

Ein ganz neues Angebot: Mädchen, die im Prozess der Berufswahl und beim Finden eines passenden Ausbildungsplatzes immer noch benachteiligt sind, können hier eine spezielle Förderung erfahren.

Wer interessiert - oder auch nur neugierig - ist, kann jederzeit im Stadtteilhaus "Picco", Piccoloministraße 528, vorbeikommen: Jeden Montag und Donnerstag von 12 bis 16 Uhr, Freitag von 10 bis 13 Uhr ohne Voranmeldung, oder unter Telefon 0221/6160634 einen Termin vereinbaren. Im Jugendzentrum "PICCO" ist die Projektleiterin Sabine Barth jeden Dienstag von 17 bis 19 Uhr anzutreffen

Text: Al-Mana
Foto(s): v. Scheidt

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